so oder so.

30. Juni 2010

Gerade der Tochter geholfen, es den Calcaratas wieder ein bißchen gemütlich zu machen. Ich schwanke ja schon immer, ob ich sie nun wirklich toll finde. Oder ein bißchen gruselig.

Faszinierend aber auf jeden Fall.

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Rosenduft in der Luft

30. Juni 2010

Als ich heute morgen so durch Nierstein lustwandelte, fiel mich beinahe an jeder Ecke ein anderer Rosenduft an. Sehr fein!  Ist das bei Ihnen auch so?

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Durch Nierstein lustwandeln tat ich, weil zur Post musste, Taschen wegschicken und danach zur Grundschule, gewaschene, geflickte Sitzpolster zurückbringen. Die Klassenlehrerin des Jüngsten saß mit einer Kollegin  unter dem großen Baum im Schulhof, die Kindlein rannten munter herum und das “bald sind Ferien”-Gefühl war nahezu greifbar. Die Ratzfatz-Tasche, die ich der Klassenlehrerin zum Abschied genäht hatte, fand im Kollegium reges Interesse. Ob ich ein Kärtchen hätte, welches ich dort auslegen könne? Man wolle auch Taschen haben.

Klar hab´ich Kärtchen. Ich lege zum Beispiel immer eins mit in die Taschen, die ich verschicke. Und ich habe immer zwei, drei dabei, falls ich mal für´s Blog werben will. Aber das sind eben Frau … äh … Mutti-Kärtchen und keine pompadura-Kärtchen. Und sie verweisen nun mal auf dieses Blog, in dem pompaduras tatsächlich nur eine kleine Nebenrolle spielen. (ausser im Moment vielleicht, weil ich bin ja im Nähwahn)

Ich erwäge also, das pompadura-Thema auszulagern, quasi zu verselbständigen. Ob´s passiert, weiß ich noch nicht genau, aber wenn´s passiert, sage ich natürlich Bescheid.

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Und weil Sie so nett nachgefragt hatten: hier der Artikel aus dem “Frauen wie wir”-Magazin, in dem erstaunlich wenig Kochrezepte stehen, auch wenn´s beinahe so klingt, als müssten eine Menge drinstehen. Über den Rahn-Hof gibt´s übrigens auch einen Artikel. (und sollten Sie jemals die Gelegenheit haben, diesen Garten besichtigen zu können: tun sie es. Machen Sie nix anderes, gehen Sie sofort dahin, gehen Sie nicht über Los, ziehen keine 200 ein. Und gehen sie latent neidisch, aber voll guter Vorsätze und Ideen im Gepäck wieder heim.)

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Ein Bausachverständiger hat sich angekündigt. Er will unser Haus sehen, von außen UND von innen, will evtl. bestehende Schäden aufnehmen. Das tut er, weil unsere Straße rundumerneuert wird, samt Leitungen und Kanälen, mit allerschwerstem Gerät und einer Wucht, die die Gläser in den Schränken klirren lässt. Dabei könnte es auch zu Gebäudeschäden kommen. Damit aber niemand auf die Idee kommt, zu behaupten, die abgebröckelte Fassade sei vorher makellos gewesen, gibt es eben diese Bestandaufnahme.

Schade.

Aber wahrscheinlich wären wir eh nicht durchgekommen mit: “Vorher hatten wir ein tolles Ziegeldach und jetzt plötzlich sind es nur noch olle Eternitplatten!”

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heute dann pink, weil neulich war´s lila.

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29. Juni 2010

Oma Eis kann es. Die allerbeste Freundin auch. Und ich kann nur Fingerhüte.

Ich kann aber einen Teil davon

verschicken und am anderen Teil weiterarbeiten. Immerhin.

Guten Morgen!

29. Juni 2010

piepte die Meise auf meiner Sofalehne. Schaute sich interessiert um und flog wieder nach draußen. Nicht ohne vorher das Revier mit einem kleinen Klecks zu markieren, das blöde Viech.

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Den Tag sehr früh zu beginnen hat eigentlich nur zur Folge, dass man früher müde ist. Dafür ist der Haushalt einigermaßen gewuppt und ich kann entspannt auf Oma Eis samt Frühstücksbrötchen warten.

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“Boah!”, sprach der große Sohn gestern nachmittag, “Ich wünschte, es wäre schon morgen und ich könnte wieder in die Schule gehen.”

“Kann mich mal jemand kneifen”, wollte ich gerade denken, bevor mir einfiel, dass derzeit die Projektwoche läuft und der Knabe voller Begeisterung Dungeons & Dragons kennenlernt. Er ist ein 140 Jahre alter Druide und kann fünf Sprachen sprechen. Und hat irgendwelche klitzekleinen Heil- und Schutzzauber, die aber hoffentlich bald stärker werden.

(angeregt vom Großen begann die Kindelein in der Halle zu kramen und fanden tatsächlich etwas im Spielefundus: Das Schwarze Auge. Die Sommerferien sind gerettet. Jedenfalls die eine, noch unverplante Woche.)

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Gestern lila zugeschnitten. Und weiß mit Punkten. Der orangefarbene Samt ist aus, die Damen. Und ein Neukauf desselben ist erstmal nicht in Sicht.

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Im Magazin “Frauen wie wir”, welches hier in der Region ausliegt, ist ein hübscher Artikel über Frau … äh … Mutti zu finden. Falls Sie aus der Region sind, schauen Sie sich mal um, ein knatschpinkfarbenes Heftchen. Online leider nicht vertreten. Steht aber auch nix drin, was Sie nicht schon von mir oder über mich wüssten.

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Gewitter im Anmarsch. Nach der Meise nun Besuch von einigen fliegenden Insekten. Die wollen sich wahrscheinlich nur kurz unterstellen.

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Erkenntnis nach einem Telefonat: es ist eine wahre Kunst, nicht sauer zu werden, nur weil ein anderer einen anderen Lebensstil, als den von einem selbst bevorzugten, gewählt hat.

und jetzt Sie:

28. Juni 2010

lila oder pink?

(beides toll, aber ich schaffe heute nur noch eine Farbe)

Endspurt

28. Juni 2010

Die Ferien kratzen aufgeregt an der Tür. Nur noch eine Woche! Eine Woche, in der erfahrungsgemäß in der Schule nichts mehr passiert und die genausogut schon die erste Ferienwoche sein könnte. Allerdings wäre dann die vorletzte Woche die Woche, in der nichts mehr passiert, weswegen auch diese ja schon zu den Ferien gehören könnte. Konsequent bis zum Ende gesponnen, besteht das Schuljahr aus Somerferien und das geht ja nun doch auch nicht.

Die beiden größeren Kindelein genießen die Projektwoche in der Schule, das jüngste Kindelein bereitet mit seiner Klasse alles für das anstehende Abschlussfest vor. Das Ende der Grundschulzeit steht bevor. Unfassbar.

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Gestern abend hatten wir drei Stunden lang zwanzig vor sieben und niemand bemerkte es. Die Küchenuhr war stehengeblieben und uns die Zeit abhanden gekommen. Es muss halb neun gewesen sein, als wir dem Jüngsten erlaubten, noch ein bißchen im Garten mit der Wasserspritzpistole herumzuspritzen und vielleicht neun Uhr, als wir im Auftrag der Tochter (die mit Kopfschmerzen wg. zuviel Sonne beim Paddeln flach lag) begannen Cookies für die Schule zu backen. Um zehn Uhr, mit leichter Verspätung, lagen dann doch alle Kinder im Bett. Ein echtes Zeichen für absolute Ferienreife, wenn die Zeit so still stehen kann.

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Pompaduras: ich nähe. Ich nähe wie verrückt. (und habe sogar drei Auftragsarbeiten abgearbeitet, aber ich sag´s Ihnen gleich: das macht keinen Spaß)

Am Freitag wird es nochmals welche geben, diesmal dann nachmittags im Schaufenster, vielleicht so gegen 14:00 Uhr.

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Zum Abschluss möchte ich Ihnen dann doch noch gerne erzählen, dass sich die Familie R. aus N.a.R. gestern zur zweiten Halbzeit vor dem Fernseher versammelte. Jubelnd und anfeuernd, mit perfektem Fachtermini (“Schöööön geklärt, Schweini!”) und schallend lachend beim Blick in Jaggers und Beckhams Gesicht. Und der englische Trainer ist ein gar grimmiger Mensch :)

Nun ja. Und wenn ich schon beim Beichten bin: sollten die Deutschen ins Finale kommen, gehen wir zum Public Viewing. Gibts hier nämlich in der Garage, drei Ecken weiter. Und Freunde von uns sind da auch immer. Machen wir halt Fußballparty.

(und ja, ich bin inkonsequent. Und nochmal ja, ich find´s irgendwie immer noch schrecklich, dass das Thema Fußball so wichtig ist.)

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Pause beendet, weiternähen. Türkis.

Hoch die Tasse XXIX

27. Juni 2010

Das Tässchen wird sozusagen zweckentfremdet. Statt mit Kaffee, Tee oder Kakao gefüllt zu werden, was ja bei den momentanen Temperaturen sowieso nicht passt, wurde es kurzerhand zum Eisbecher auf Omas Kaffeetafel umfunktioniert.

Sogar mit Rezept: Da.

(schönen Urlaub wünsche ich!)

perfekt.

26. Juni 2010

Vater, Tochter, jüngster Sohn -> paddeln auf der Lahn

großer Sohn ->  9oo Zeitungen austragen

Frau … äh … Mutti -> ein Berg Stoffe, Garn und Lust

Schnickeldi-Versteckeldi

25. Juni 2010

(oh wei, das liest sich jetzt eher zweideutig)

Ich schrieb ja neulich schon, dass so manches Schnickeldi an meinen Taschen ein Murx-Versteckeldi ist. Hier mal ein paar Beispielbilder.

Eine “alles-dabei-Tasche“, ein theoretisch simpler Schnitt, leicht zu nähen und sehr verständlich erklärt, wenn … ja wenn man eben ordentlich zuschneidet, sich an Maße hält und nicht “Pia mal Daumen” und “das passt schon” denkt.

Das erste Versteckeldi-Schnickeldi: die Außentasche, genau richtig groß für ein Handy und wenn sich der Knoten im Hirn erst gelöst hat, schnell genäht.

“Schöner Platz für ein pompadura-Schildchen”, dachte ich und applizierte. Schief. Grässlich schief. Aber so akurat genäht, dass ich´s nicht mehr abtrennen wollte.

So bekam die Taschenklappe eine grüne Samtverlängerung samt Tüllborte und das schiefe Label ist nicht mehr sichtbar.

Das türkisfarbene Pünktchenband muss da sein, weil …

… es auf der anderen Seite eine grottenschlechte schiefe Naht kaschieren musste. Da ich großer Fan von kontrastfarbenen Ziernähten, aber ungünstigerweise kein Könner im Geradeausnähen bin, muss ich bisweilen entweder mehrere Augen zudrücken oder kaschieren.

Das Innere der Tasche. Ich weiß, dass es im www eine tolle Anleitung gibt, wie mal die Tasche so nähen kann, dass keine Nähte offen liegen. Ich erinnere mich, dass ich diese Anleitung sorgfältig gelesen habe und daraufhin direkt einen mittelschweren Panikanfall bekam. “Hä? Was? Wieso? Kann ich nicht.” Da offenliegende Nähte selten hübsch sind, müssen sie mit Schrägband versteckt werden. Das sieht dann sehr ordentlich aus.

Der Boden der Tasche ist … unschön. Das etwas lässige Zuschneiden der Teile führte zu Verunsicherung meinerseits, ob denn alles zusammenpassen würde. Und da ich fürchtete, es gäbe zu wenig Stoff für die Seitenteile der Tasche, stückelte ich etwas Stoff an. (die Naht unter dem Pünktchenband, siehe oben)

Das zugegebene Stück Stoff war dann zuviel, weswegen ich es mit etwas schiefen Nähten vom Taschenboden wieder wegnahm.  Denn das Versteckeldi-Schnickeldi war viel zu hübsch, um es wegzuschneiden.

Ausserdem entstanden beim Zusammennähen zwei weniger adrette Falten, aber die sind ja unten auf dem Taschenboden, die sieht ja beinahe keiner, der gerade nicht genauer hinsieht. :)

Die Stickerei allerdings ist wirklich gut gelungen, Frau Riegers Hase ist einer meiner Lieblinge. Auch das Band könnte ich meterweise vernähen, wenn ich nicht so ein Geizknochen so sparsam wäre.

Und ein dunkelgrüner Reissverschluss wäre die Krönung gewesen, doch man hat ja nie die richtigen Farben im Haus. Nie.

Die Freundin, die nie Zeit hat, hat sich sehr über ihre Geburtstagstasche gefreut. Trotz Macken und Falten. Weil perfekt sind wir ja auch nicht :)

Merkwürdigkeiten

25. Juni 2010

Am unteren Teil der Straße steht ein nicht zu übersehendes Schild: Anlieger frei bis zur Baustelle.

Gestern fuhren etwa zwanzig Wagen unsere Straße hoch. Und dann rückwärts, wegen nicht vorhandener Wendemöglichkeit, wieder runter. Schilder sind offensichtlich mehr, als ein hübsches Dekoelement :)

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Als vor zwei Wochen draußen die Temperaturen knapp zwanzig Grad erreichten, trug mein Töchterlein Flatterkleidchen und ließ sich nur mit vielen Worten wenigstens zu Leggings darunter überreden. Derzeit, wo draußen ganz lässig 33°C erreicht werden (drinnen ca. 31°C, wegen fehlender Dachisolation), trägt sie Jeans, Langaarmpulli und eine Fleecejacke.

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Wenn ich um Mitternacht schlafen gehe, bin ich morgens fitter, als wenn ich dies eine Stunde früher tue. Kann man sich müde schlafen?

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Obwohl ich schrecklich viele Taschen nähen wollte, sind es nur vier geworden, weil immer wenn ich dachte: heute! Plötzlich ganz andere Dinge wichtig waren. Oder die Lust verflog. Oder ich im Nähzimmer vor dem große Schrank stand und nicht wusste, welche Stoffe zueinander passen.

Vier Taschen also. Ich zeige sie Ihnen später. Neben in der Leiste links unter “Seiten” wird “pompadura” anzuklicken sein.

Jetzt muss ich erstmal eine deutsches Wäschemittelgebirge vor der Waschhmaschine abtragen und den Staubsauger aktivieren. Und nahcher gibt´s auch noch Geburtstagskuchereste vond er Freundin, die nie Zeit hat. Weil heute hat sie Zeit.

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Oh! Das Wichtigste! :)

Heute abend steht ein Tupperabend an. Eine Einladung flatterte mir ins Haus und da das Gastgeschenk eine Dose zum Eingefrieren ist, kann ich nur schwer nein sagen. Jetzt, wo der Sommer endlich ist und nach vieelen Eissorten schreit.

(ausserdem liest sich das Prospekt sehr lustig und vielversprechend. Allein die Namen der einzelnen Plastikdosen sind schon eine Wonne.)