Das Sozialverhalten des Kartoffelkäfers
31. Mai 2007
Der Kartoffelkäfer (Leptinotarsa decemlineata ) gilt gemeinhin als Schädling, weil er, wie sein Name schon sagt, bevorzugt Kartoffelpflanzen annagt. Kartoffelpflanzen mögen das nicht so arg, sie reagieren trotzig, indem sie weniger Kartoffelknollen ausbilden, was wiederum den Menschen (den Kartoffelverzehrer) trotzig stimmt.
Wiedergutmachung
30. Mai 2007
Aus Versehen eine fette Spinne mit dem Staubsauger zu entfernen ist beinahe unverzeihlich, weil Spinnen sind ja irgendwie nützlich.
Hilft nur drei fette,etwas müde Schmeissfliegen hinterher zu saugen.
Mein Staubsauger macht komische Geräusche jetzt, aber mein Gewissen ist rein.
Wäschebiotop
30. Mai 2007
Auch der fünfte Tag draußen führte zu keinem befriedigendem Ergebnis. Keine saubere, luftige, duftige Wäsche. Das mag am ständigen Regen liegen. (wird behauptet)
Stattdessen setzt die Wäsche einen leicht grün-moosigen Belag an, verströmt einen eher modrigen Duft und dient diversen Kleinstlebewesen wie grünen Wanzen, Nachtfaltern und vielen, vielen Kreuzspinnenkindern als Lebensraum.
Da es sich um dringend benötigte Unterhosen des großen Kindes, Lieblingssocken der Mittleren und dem allertollsten T-Shirt des jüngsten Kindes handelt, muss dieses kleine Feuchtbiotop leider in der Waschmaschine zerstört werden. Von einem erneuten Aufhängen der Wäsche auf der Terrasse wird allerdings in Hinblick auf die künftige Witterung abgeraten. Mögen mir die Kleinstlebewesen verzeihen, doch die kleinen Lebewesen im Haus gehen vor.
(Sonne. Ich will Sonne. Und wenn ich schon dabei bin: Ich will auch Wärme. 25°C.)
Du weisst,
29. Mai 2007
dass du zu viele Klatschblogs liest und zu viele schlechte Sendungen im Fernsehen siehst, wenn du nachts träumst, dass Victoria Beckham und Bruce Darnell das neue Traumpaar Hollywoods sind und sich heftig darüber streiten, wer den männlichen Part in der Beziehung übernehmen wird.
(Traumdeuter anwesend?)
Ok,
26. Mai 2007
ich tat es.
Gerade eben.
K.A.F.F.E.E. und E.R.D.B.E.E.R.K.U.C.H.E.N. Nachher K.I.L.K.E.N.N.Y.
Ich bin ein gedopter Blogger und ich suche eine Selbsthilfegruppe. Anonym geht ja nun nicht mehr. Hilft Stricken?
Erklärung:
26. Mai 2007
Gemunkelt wurde schon lange, doch nun ist es endlich öffentlich: Auch in der Bloggerszene wird gedopet. Die Liste der BloggerInnen, die zu leistungsfördernden Substanzen greifen, wird immer länger und der Skandal scheint unausweichlich.
Man vermutet, dass die angekündigte kurze Blogpause der Frau … äh … Mutti in unmittelbarem Zusammenhang steht, denn auch sie griff in der Vergangenheit beim Bloggen gerne zu stimulierenden Substanzen. Bisher bekannt sind die Einnahme von Koffein in Form von Kaffee oder mit Schokolade ummantelter Kaffeebohnen, Alkohol (Wein, Bier, Sekt und Cocktails) und diverser fester Substanzen wie Chips, Tacos oder Schokolade.
Es gibt noch keine persönliche Stellungnahme der Frau … äh … Mutti zur beschriebenen Problematik. Frau … äh … Mutti schiebt ihre aktuelle Verletzung (die angeblich keine Nebenwirkung der Einnahme von Dopingmitteln sein soll) vor und verweigert ansonsten jede weitere Aussage.
Die Ausmaße, die das Outing der verschiedenen Blogger annimmt, sind noch nicht abzusehen. Genauso wie die Auswirkungen, die dieser Skandal auf Klein Bloggersdorf haben wird.
wegen
25. Mai 2007
Pfingstferien und allgemeinem Erholungsbedarf geschlossen. (vielleicht :-))
(Ich fordere 2wöchige Pfingstferien! Hallo? Hört mich jemand?)
Und wer auch immer ständig bei mir anruft, nur um dann NICHTS zu sagen: Such Dir ein neues Hobby.
Herr Gugel,
24. Mai 2007
ich trau mich nicht, zu diesem Thema was zu sagen, weil sonst krieg ich womöglich paar auffe Fresse.
Ein paar Worte.
Als ich noch ziemlich klein war, so acht oder neun Jahre, da ging ich regelmäßig zum Turnen. Mein Weg zur Turnhalle führte auch über einen Bahnübergang, der etwa 21 Stunden am Tag geschlossen war. Es gab eine Unterführung, aber die stank ziemlich, weil es nämlich in der Nähe keine Männertoilette gab. Und die Hells Angels hatten sich diese Unterführung als Treffpunkt ausgesucht. Ihre Lieblingsbeschäftigung bestand darin, Bierflaschen in die Unterführung zu schmeissen. So richtig mit Schmackes, damit die Scherben schön wegspritzen.
Ich bin dann eher selten durch die Unterführung gegangen (und wenn, dann habe ich die Luft angehalten). Und meistens habe ich mich auch schon mal ein bißchen warmgelaufen, über den Bahnübergang und rasch an der Unterführung vorbei.
Na, Herr Gugel? Genug?
Gerne
24. Mai 2007
würde ich behaupten, dass ich von aufgebrachten Schnecken, die weder auf Voodoo noch auf Akkupunktur stehen, angefallen und gebissen wurde.
Oder eine andere, nicht weniger dramatische Geschichte.
Leider kann ich nur sagen: Legen Sie nie eine Hacke hinter sich auf den Boden. Oder wenn Sie es tun, dann vergessen Sie nicht, dass Sie da liegt.
Zehe gebrochen. Wie jeden Sommer halt.
(was die Wirksamkeit der Schnecken-Voodoo-Sache anbelangt: zur Unterstützung der ganzen Sache, habe ich mit einem Spaten ein bißchen nachgeholfen; vom Schnecken-Massaker im Garten gibt´s dann aber kein Bild. Auch nicht von den zertretenen Kartoffelkäfern. Doch, ich bin ein friedliebender Mensch, der Pflanzen und Tiere achtet. Meistens.)
Wal,
23. Mai 2007
sehr großer Wal. Groß. Sehr groß, ehrlich.
(link irgendwo aufgeschnappt)

