… und Strom aus

31. Januar 2006

nur eine Stunde :-)

Übrigens

31. Januar 2006

wäre es nett, wenn jemand Frau … äh … Mutti mal vom Sofa schubbsen könnte, damit sie diese dämliche
Lichterkette für ihre Mutter zum Geburtstag filzt?

Vorher möge man bitte zwei bis drei Packungen Taschentücher, literweise Tee und viele gesundmachende Vitamine anreichen. Herr Tages(b)log hat Bazillen und Viren durch die Gegend geschleudert (schleudert den Purschen zu Poden!), ohne Rücksicht auf Ansteckungsgefahr.

Auf jetzt, Frau … äh … Mutti, Sofa sitzen macht dick. (Auf dem Sofa sitzen und Tacos futtern macht noch dicker, dies aber wirklich nur nebenbei)

Mantra

28. Januar 2006

*es ist nur eine Phase*
*es ist nur eine Phase*
*es ist nur eine Phase*
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Das jüngste Kind hat beschlossen, ein Revoluzzer zu werden. Und hier ist jetzt nicht die Rede von der wachsenden Wallemähne, die er auf dem Kopf trägt. (langhaariger Bombenleger)
Fleissig übt er sich in der Disziplin “Lügen” und er ist schon richtig gut darin, seinen Eltern tief und treu mit dunkelblauen Augen ins Gesicht zu schauen und mit tiefem Ernst in der Stimme zu versichern, dass er die Nachtwindel längst aushabe. Obwohl sich um seine Hüften ein fettes Paket bauscht, das kurz vor´m Platzen ist. Ganove!
Genauso gut ist er seit Neuestem in der Disziplin “Stehpinkeln”. Trotz allerheftigster “Du musst das Klo mit deinem Lieblingskuscheltier putzen”-Drohungen, ist sich der Revoluzzer zu fein, auf der Klobrille Platz zu nehmen. Ich gestehe: kurz war ich in Versuchung, ihm das durchgehen zu lassen, da ich ja froh bin, wenn er überhaupt ins Klo pinkelt und nicht in die Hose. Nachdem ich aber Die Klobrille vor eigener Benutzung putzen musste … und die anderen beiden Männer durchaus auch in der Lage sind platz zu nehmen … DAS MUSS AUFHÖREN!

*es ist nur eine Phase*
*es ist nur eine Phase*
*es ist nur eine Phase*
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Ich will

27. Januar 2006

Wärme und Sonne und endlich wieder bis über die Ellenbogen in der Gartenerde stecken.
Ich will über Schnecken fluchen, mich von Stechmücken ärgern lassen und an Brennnesseln verbrennen.
Ich will barfuß durch die Disteln laufen, in der Hängematte liegen und eimerweise Schöllkraut ausrupfen.
Ich will pflanzen und gießen und hegen und pflegen und ernten.
Ich will einen frischen Blumenstrauß aus dem Garten für den Esstisch holen.
Ich will unter dem Apfelbaum sitzen und Kirschkerne in den Nachbargarten spucken.
Ich will Himbeeren pflücken und essen, bis meine Fingerkuppen rot sind und meine Zunge wie eine Scharlachzunge aussieht.
Ich will meine rechte Hand um einen Stengel Rosmarin und meine linke Hand um drei Blätter vom Salbei schließen, die Hände nach oben ziehen und mit geschlossenen Augen schnuppern.
Ich will barfuß durch das taunasse Gras laufen und die Spitzen von der Pfefferminze kauen.
Ich will raten, ob die zarten, gefiederten Blättchen, die sich aus der Erde schieben schnöder Erdrauch oder wunderhübsche Cosmea sind.

Ich will jetzt Frühling. JETZT. Sofort.

Keine Schläge heute,

27. Januar 2006

die Zeugnisse sind in Ordnung :-)
Töchterlein weinte bitterlich, weil sie eine schlechte “Schriftnote” hat, nur “befriedigend”. (Warum gibt es eigentlich “Schriftnoten”?)
Der Große betont, dass das “ausreichend” in Englisch “stabil” sei. Ob dies nun eine Veränderung/Verbesserung nach oben zulässt? Wollte er nicht drauf eingehen. Nein, er mag seine Englisch-Note nicht und hat kapiert, dass Vokabeln tatsächlich gelernt werden müssen. (Immer lassen die blöden Eltern die lieben Kinder auflaufen und die Konsequenzen ihres [nichts-]Tuns spüren, statt sich Fransen an den Mund zu reden, Manno!)
Der Kleine bekam noch kein Zeugnis und eine leise Stimme flüstert mir zu, dass das gar nicht so schlimm ist.

Zur Feier des Tages gab´s drei Bleche Pizza und so etwas wie gelöste Ferienstimmung macht sich breit. Obwohl nur Wochenende ist. Schnell genießen!

noch mal zurück geschaut

25. Januar 2006

Wie weit gehen denn Eure Erinnerungen zurück? fragt Veety. Mal sehen …

Ich erinnere mich daran, dass der Frühling offiziell begann, wenn ich die dicken Strumpfhosen gegen die gelochmusterten Kniestrümpfe tauschen durfte. Ich sehe mich in der Küche stehen und die gelben Kniestrümpfe anziehen. Ich glaube, ich war fünf.

Ich erinnere mich an den zweiten Tag im Kindergarten, als ein Mädchen auf einen Plastiklaster trat, wegrutsche und mit dem Hinterkopf auf den Boden knallte. Das gab eine große Platzwunde. Da war ich drei.

Ich erinnere mich an den Kanarienvogel meiner Großmutter väterlicherseits, der immer Zucker fraß und deshalb wenig Federn hatte. Und ich habe den Geruch dieser Wohnung in der Nase: alte Menschen, Kuschen und schmuddelig. An Gesichter erinnere ich mich nicht, ich muss sechs Jahre alt gewesen sein.

Ich erinnere mich daran, wie mir ein Kindergartenfreund zeigte, wie man am Geschicktesten aus dem Kindergarten ausbüxt. Das habe ich mich aber nie getraut.

Danke für den Anstoss, Veety. Hat fast nur Spaß gemacht.

und lehnt sich weit hinaus:

Ja. Es ist kalt. Sehr kalt, saukalt, arschkalt.
Es herrscht eisige Kälte, klirrende Kälte, frostige Kälte.

Weil:

Es ist Winter.

Hätten wir 15°C plus, würden alle über die unnatürliche Hitze schimpfen.

Ich kann´s nicht mehr hören.

Merke:

24. Januar 2006

Es ist eine wirklich schlechte Idee, mal eben mit dem Spüllappen den Kaffeefleck an der Schranktür wegwischen zu wollen. Das führt nämlich dazu, dass der Fleck neben dem Kaffeefleck, der, der nach Tomate aussieht ebenfalls weggewischt wird. Und dieser hellgelbe, der braucht sogar einen Schwamm. (Hat da jemand gegen meinen Schrank geniest?)
Ruckzuck hat man die ganze Küchenfront geschrubbt, obwohl man dass doch erst beim obligatorischen Frühjahrsputz tun wollte. So was Blödes aber auch.

:-)

subbscht der Eiter.
Aber das jüngste Kind ist überaus fröhlich, da fieber- und schmerzfrei. Er hat sich einen Kumpel eingeladen und zerlegt mit diesem systematisch mein gepflegtes Eigenheim.
Heute abend gibt es wieder ein feines Löffelchen Antibiotikum für´s Öhrchen, ein Löffelchen “liebe-Bakterien-Suppe” für den Darm und dreimal täglich wird das Ohr gespült. Mit dem Zeug, mit dem andere sich das Haar blondieren: Wasserstoffperoxid. Dann schäumt der Eiter aus dem Ohr und Frau … äh … Mutti muss sich sehr beherrschen, damit sie nicht in die untergehaltene Nierenschale kotzt.

Highlight heute: ein Kaffee im Mini-Wintergarten. Es wird Frühling … dann schmilzt der Schnee, die Vögel zwitschern und die MOE-Bakterien verziehen sich. Alles wird gut.

Wochenend und … ?

20. Januar 2006

Töchterlein ist mit seiner
Patentante im Schnee und kommt erst am Sonntag wieder.
Die beiden Jungs sollten für eine Nacht zu den Großeltern, damit die Eltern ungefähr so leben können, wie es oben Verlinkte hübsch beschrieben hat.
Stattdessen läuteten wir das Wochenende mit der Suche nach einem Kinderarzt ein. Ein Kinderarzt, der mal eben einen Blick in das gelbtropfende Ohr des fiebernden jüngsten Kindes werfen mag. Wir lernten: tropfende Ohren am Freitag ab 17:00 Uhr sind problematisch, da die Arztpraxen bereits geschlossen sind und die Notdienstzentrale noch nicht offen ist.
Letztlich fand sich doch noch ein Kinderarzt, das jüngste Kind schluckt erneut Antibiotikum und es sieht nicht so aus, als würden der beste Vater meiner Kinder und ich ein lasterhaftes Wochenende im Bett verbringen.  Dafür aber, sehr zur Freude des großen Kindes, vermehrt gemeinsam auf dem Sofa, einen spannenden Film genießend. Kranke Kinder haben die Programmwahl und dürfen sogar auf dem Sofa essen. Ich tippe auf Star Wars mit Pommes.