Nicht immer ein Happy End,

30. September 2010

aber dennoch ein ersehner Abschluss.

Am Samstag wird die Urne beigesetzt.

Ich bin froh, dass “es” dann vorbei ist, dass Ruhe einkehren kann. Ruhe ist wichtig um sich zu besinnen, traurig zu sein und wieder nach vorne zu sehen.

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Die Fäden am Arm des Großen sind gezogen, alles heilt ganz prima. Die Kletterfelsen in Frankreich können erklommen werden.

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Die Herbstferien kommen näher und ich kann nicht annähernd beschreiben, wie sehr ich sie herbeisehne. Ich habe das Gefühl, dass ich seit den Sommerferien nicht mehr zur Ruhe gekommen bin. Eine Woche schicke ich die Familie weg, eine Woche Zeit für mich. Welch ein Geschenk!

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Ist es üblich, Blumen bei einer Urnenbestattung mitzunehmen? Und wenn ja, in welcher Form? EIn Kranz ist ja deutlich überdimensioniert. Vielleicht ein kleines Gesteck? Ein Sträußchen? Ich habe den Auftrag etwas zu organisieren und ich glaube, ich muss was finden, weil der Schwiegervater etwas in Händen halten muss.

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So widersprüchlich das auch klingen mag: es geht mir richtig, richtig gut.

(und das kann ich nicht begründen und will es auch gar nicht ERgründen, sondern einfach nur genießen)