so oder so.

30. Juni 2010

Gerade der Tochter geholfen, es den Calcaratas wieder ein bißchen gemütlich zu machen. Ich schwanke ja schon immer, ob ich sie nun wirklich toll finde. Oder ein bißchen gruselig.

Faszinierend aber auf jeden Fall.

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beleidigter Mauerkater

29. April 2010

(darf nicht in den Kräuterkästen schlafen und plötzlich ist kein Platz mehr auf dem Mauerpfeiler, armer Martin.)

Der Beweis:

16. April 2010

Katzen sind intelligente, lernfähige Tiere.

Es ist dem dicken Martin allerstrengstens verboten, in den frischbepflanzten Kräuterkästen zu liegen:

(click!)

(er sieht eher resigniert aus.)

Bienchen

18. März 2010

Als ich mit dem zweiten Kaffee auf der Terrasse saß und die Nase in die Sonne streckte, hörte ich etwas knistern. Und rascheln und schaben.

“Hurra!”, dachte ich und rannte rein, um die Kamera zu holen. (leider nur die kleine, von der großen ist der Akku leer)

Im Erdbienen/Hummelkasten  erwacht das Leben.

Sie sehen ein Loch in der mit Lehm verklebten Bambusröhre links oben. Dahinter kruschelte es. Leider musste ich ans Telefon und konnte nicht weiter beobachten.

Aber wenn Sie auf´s Bild und auf “weiterlesen” clicken, sehen Sie trotzdem mehr :)

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Sonntag morgen,

13. Dezember 2009

zwei Stunden:

Julia, das Calcarata-Weibchen, macht Striptease.

Schauen Sie mal:

(Bilder hinter dem click, weil wirklich großes Insekt mit Gruselfaktor)

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Achatina fulica

17. Oktober 2009

oder die gemeine Achatschnecke. Neun Stück davon leben bei uns. Und eigentlich sind die Kindelein für deren Wohlergehen verantwortlich.

“Habt ihr schon die Schnecken gefüttert?”

“Die Schnecken haben Eier gelegt, wer macht die raus?”

“Die Schnecken brauchen frische Erde, wer macht sauber?”

Manchmal bin ich dieser Ermahnerei ein wenig überdrüssig und erwäge folgende Lösung:

(Spässchen, liebe Tierschützer und Schneckenliebhaber. Nur ein geschmackloses Spässchen.)

aller guten Dinge und so

3. August 2009

Der dicke Martin ist heute in den frühen Morgenstunden nur haarscharf einem Schicksal als Katzenbraten entkommen. Als er um vier Uhr die erste Spitzmaus anschleppte, die schrill im Flur quiekste und sich zwischen den Schuhen versteckte (die Martin dann durch die Gegend und an die Zimmertüren wirbelte), waren wir beinahe amüsiert.
“Süßes Kätzchen, braves Katerchen, fängst brav Mäuse. Musst nur noch lernen, dass Spitzmäuse in Panik sehr stinken und dass sie dir dann nicht schmecken. Fang Feldmäuse.”

Der beste Vater meiner Kinder kletterte aus dem Bett, fing die mittlerweile sehr hysterische Spitzmaus und entließ sie über die Terrasse in die Freiheit.

Zwanzig Minuten später war sie wieder da. Sie oder eine Kollegin, quiekend im Maul des dicken Martins. Unmöglich zu ignorieren, denn der dicke Martin ist ein wenig tollpatschig und das grausame “ich spiele dich tot”-Spiel mit der Beute lässt jegliche Katzeneleganz vermissen. Stattdessen rumpeln Türen und die Schuhschränke wackeln. Die Joggingschuhe auf der obersten Treppenstufe purzeln zwei Stufen weiter und wer die Grüne Villa und ihre Raumverteilung kennt, der weiß: Treppe und Flur sind direkt vor dem Schafzimmer.

“Boah Martin, du bist doof”

Der beste Vater meiner Kinder kletterte erneut aus dem Bett, fing die Spitzmaus, übrigens deutlich leiser als der dicke Martin, entließ sie über die Terrasse in die Freiheit und kam zurück ins Bett, um ein wenig zu lesen.

“Das Licht nervt”, quengelte Frau .. äh … Muti, beinahe wieder eingeschlafen, als der dicke Martin erneut nach Hause kam. Mit quiekender Beute. Und offensichtlich mit sehr viel Freude am “ich werf die Maus weg und du bringst sie wieder”-Spiel.

“Blödes Mistvieh ich zieh dir den Pelz ab”

Aber letztlich taten wir das dann doch nicht. Die Maus wurde gefangen, rausgeschmissen und als anderthalb Stunden später die beiden Großen Bescheid sagten, dass sie jetzt zum Joggen gehen, hatten wir sowieso beinahe ausgeschlafen.

Der dicke Kater sieht übrigens kein bißchen schuldbewusst aus.

Und, irgendwie passend zum Thema, weil Fliegen fängt er auch, der dicke Martin, das Neueste von Simon´s Cat: “Fly Guy