Sonntag morgen,
13. Dezember 2009
zwei Stunden:

Julia, das Calcarata-Weibchen, macht Striptease.
Schauen Sie mal:
(Bilder hinter dem click, weil wirklich großes Insekt mit Gruselfaktor)
Achatina fulica
17. Oktober 2009
oder die gemeine Achatschnecke. Neun Stück davon leben bei uns. Und eigentlich sind die Kindelein für deren Wohlergehen verantwortlich.

“Habt ihr schon die Schnecken gefüttert?”
“Die Schnecken haben Eier gelegt, wer macht die raus?”
“Die Schnecken brauchen frische Erde, wer macht sauber?”
Manchmal bin ich dieser Ermahnerei ein wenig überdrüssig und erwäge folgende Lösung:

(Spässchen, liebe Tierschützer und Schneckenliebhaber. Nur ein geschmackloses Spässchen.)
aller guten Dinge und so
3. August 2009
Der dicke Martin ist heute in den frühen Morgenstunden nur haarscharf einem Schicksal als Katzenbraten entkommen. Als er um vier Uhr die erste Spitzmaus anschleppte, die schrill im Flur quiekste und sich zwischen den Schuhen versteckte (die Martin dann durch die Gegend und an die Zimmertüren wirbelte), waren wir beinahe amüsiert.
“Süßes Kätzchen, braves Katerchen, fängst brav Mäuse. Musst nur noch lernen, dass Spitzmäuse in Panik sehr stinken und dass sie dir dann nicht schmecken. Fang Feldmäuse.”
Der beste Vater meiner Kinder kletterte aus dem Bett, fing die mittlerweile sehr hysterische Spitzmaus und entließ sie über die Terrasse in die Freiheit.
Zwanzig Minuten später war sie wieder da. Sie oder eine Kollegin, quiekend im Maul des dicken Martins. Unmöglich zu ignorieren, denn der dicke Martin ist ein wenig tollpatschig und das grausame “ich spiele dich tot”-Spiel mit der Beute lässt jegliche Katzeneleganz vermissen. Stattdessen rumpeln Türen und die Schuhschränke wackeln. Die Joggingschuhe auf der obersten Treppenstufe purzeln zwei Stufen weiter und wer die Grüne Villa und ihre Raumverteilung kennt, der weiß: Treppe und Flur sind direkt vor dem Schafzimmer.
“Boah Martin, du bist doof”
Der beste Vater meiner Kinder kletterte erneut aus dem Bett, fing die Spitzmaus, übrigens deutlich leiser als der dicke Martin, entließ sie über die Terrasse in die Freiheit und kam zurück ins Bett, um ein wenig zu lesen.
“Das Licht nervt”, quengelte Frau .. äh … Muti, beinahe wieder eingeschlafen, als der dicke Martin erneut nach Hause kam. Mit quiekender Beute. Und offensichtlich mit sehr viel Freude am “ich werf die Maus weg und du bringst sie wieder”-Spiel.
“Blödes Mistvieh ich zieh dir den Pelz ab”
Aber letztlich taten wir das dann doch nicht. Die Maus wurde gefangen, rausgeschmissen und als anderthalb Stunden später die beiden Großen Bescheid sagten, dass sie jetzt zum Joggen gehen, hatten wir sowieso beinahe ausgeschlafen.
Der dicke Kater sieht übrigens kein bißchen schuldbewusst aus.
Und, irgendwie passend zum Thema, weil Fliegen fängt er auch, der dicke Martin, das Neueste von Simon´s Cat: “Fly Guy“
Von Spinnen und Schaben in der Kaffeepause
13. Juli 2009
“IST DIE ETWA ECHT?!”, fragten Sie und ich kann Ihnen sagen: “Ist sie.”
Aber sie lebt nicht. Es handelt sich um eine leere Hülle, die wachsende Spinne ist herausgeschlüpft.
Wenn Sie sich NICHT gruseln oder ekeln, klicken Sie auf den link, dann erzähle ich Ihnen bebildert von der Vogelspinne, deren ellenlangen lateinischen Namen ich prompt verdrängt habe.
Mach´s gut
25. Februar 2009
Matze-Katze.
Autos sind stärker als starke Kater.
War eine kurze, wunderbare Zeit mit dir.
Bisweilen
23. Februar 2009
Wenn …
4. Februar 2009
der Stuhl, der lackiert werden soll, vorher von Katzenkotze befreit werden muss, dann ist das beinahe demotivierend. (blöde Kater, blöde)
Trotzdem:

Die erste Schicht des ersten Stuhls ist fertig. Noch zwei Stühle.
Heute nachmittag dann wieder im Nähzimmer. Auch mit Farben spielen. Aber ohne Pinsel.

Die Gefahr beim Lackieren ist, dass plötzlich auffällt, wie schäbig doch so manches Möbelstück aussieht. Dann wird die Versuchung groß, immer weiter zu lackieren. Die Bank, den Tisch, den Fußboden und die dreckigen Fenster am besten auch gleich noch.

