frühlingsfrisch
10. März 2010
Während ich bereits zum zweiten Mal versuche meine Stickmaschine davon zu überzeugen, dass sie es schafft, zwei Lagen Fleece übereinander zu besticken, um damit das jüngste Kind fröhlich zu machen und ich mich gleichzeitig mit besagtem Kind durch die Irrungen und Wirrungen von “Ben liebt Anna” kämpfe, habe ich noch knapp drei Minuten Zeit, um Ihnen ein paar Bildchen zu zeigen. (weil dann reisst der Faden oder der Fleece knäult oder die Maschine geht in Flammen auf. Oder das Kind feuert die doofe Arbeitsmappe zur Schullektüre in die Ecke und beichtet, dass es noch hundertelf Mathehausaufgaben machen muss.)
Heute morgen, als ich beinahe allein war (bis auf das große Kind, dass sich bauchwehgeplagt auf dem Sofa im Nähzimmer krümmte) stickte ich Äpfel. Sehr viele Äpfel. Wegen der Vitamine vielleicht oder einfach nur, weil sie so herrlich frisch und fröhlich aussehen. Vielleicht landen sie auf meinem Vorhang im Schlafzimmer. Vielleicht auf (m)einer neuen Tasche. Wo auch immer sie landen, ich werde es Ihnen zeigen.
Vorher sage ich aber, dass die Äpfel zur Stickdatei “Fuchs und Freund” gehören. In dieser Datei geht es natürlich hauptsächlich um (Schlau)Füchse, doch heute morgen war´s mir nur nach Äpfeln. Entworfen und gezeichnet wurden “Fuchs und Freund” von Frau Hamburger Liebe, digitalisiert von Frau Kunterbunt. Ab Donnerstag, 11.03.10, (am Abend) gibt´s Fuchs und Freunde dann bei Frau Kunterbunt im Shop.
(Ausserdem gibt es dann auch die Stickdatei Hotte&Hü, zu der ich Ihnen evtl. etwas zeigen kann, falls die Maschine weiterhin brav Fleece auf Fleece bestickt.)

Auf meinem Küchentisch lag heute für eine Stunde der wunderbare quietschebunte, türkisgrundige Stoff, denn mir Tante Liesbet vom Stoffmarkt mitgebracht und hergeschickt hat. (Danke, liebe Dorsi!) Vor lauter Glück und Verliebtheit habe ich völlig vergessen, was ich daraus nähen wollte und schwanke nun zwischen neuen Sitzkissen, neuen Topflappen, einem Brotkorb oder, der Einfacheit halber, allem :)
Vielleicht fange ich mit etwas Kleinem an und dosiere sparsam. Scheint mir angesichts der Farbfülle angebracht.

Letzte Woche, nebenher, bekam der alte Küchenschrank neue Gardinchen, passend zur neuen Küchenfarbe. Ich finde er sieht nun ausgesprochen frühlingsfrisch aus, der heißgeliebte Schrank.
(click!)
An den Türen des Schrankes klemmen immer Karten. Manche bedeuten mir viel, manche sind schiere Vorfreude. Manche sind witzig, schön oder beides zusammen, manche erinnern mich an tolle Treffen.
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Mittlerweile ist zweimal mein Rechner abgestürzt (es lebe der Zwischenspeicher!), das Kind ist bereits tatsächlich bei den Mathehausaufgaben angekommen, die Stickmaschine hat ihre Aufgabe beinahe gut bewältigt und ich bin reif für einen zweiten Kaffee. Gibt´s aber nicht, jetzt muss es wieder Tee sein.
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Nachtrag:
“Oh!”, das jüngste Kind war begeistert, “Das sieht ja aus wie Mano!”
Mano ist das Plüschpferd, das seit vielen Jahren böse Träume verjagt.

Jungs werden aber irgendwann zu groß, um Manos zum Beispiel auf Klassenfahrten mitzunehmen. Oder über nacht zu Freunden. Da kam doch die Stickdatei “Hotte&Hü” gerade recht. Denn ein Kissen, obendrein in den Wunschfarben, ist ein pubertätskompatiblerer Begleiter. (weil wir die Herzchen weggelassen haben)
“Hotte&Hü” zeichnete Steffie von der Black Sheep Company, Frau Kunterbunt digitalisierte. Und, wie oben schon erwähnt, ab morgen abend (11.03.10) gibt´s die Stickdatei im kunterbunten Shop.
Julie et moi. (et Martin, le chat)
9. März 2010
Dreamteam, würde ich sagen.
(ich hab sie endlich! Julie und ich, wir mögen uns doch!)

Im Mai letzten Jahres, als ich sehr, sehr gefrustet war, entdeckte ich das eBook “Julie” in der Mailbox. Als Motivation. Liebe Frau Machwerk, jetzt endlich habe ich mich drangesetzt:

Klar. Sie ist nicht perfekt. Aber wunderschön.
Danke für das tolle eBook!
(übrigens: bei mir heißt sie “Schüliiieh”. Und bei Ihnen?)
Das perfekte Dinner
6. März 2010
bekommen der beste Vater meiner Kinder und sein holdes Weib heute abend kredenzt.
“Wir kochen!”, sprachen die Kindelein gestern, wälzten Kochbücher und ließen beim Einkaufen einen halben Monatslohn im Supermarkt.
Das Menü liest sich gar köstlich:
Himbeer/Orangen-Mimosa als Aperitif
Crostini mit verschiedenen Köstlichkeiten
Garnelen-Ziegenkäse-Tarte
Vanilleeis mit Schokoladensauce
Ich bin bereits sehr hungrig. Und aus der Küche verbannt.
Also sitze ich im Wohnzimmer und lausche dem Geschehen, grinse ein bißchen, weil drei Kinder über 500g Zwiebeln schluchzen und eine angeregte Diskussion entstanden ist, ob das Olivenöl samt Salz und Zucker zum Karamellisieren der Zwiebeln zusammen MIT den Zwiebeln in die Pfanne soll oder zuerst erhitzt werden müsse. Und ich darf nix sagen.
Nur geräuschvoll mt dem Magen knurren.
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Ich habe ein Stückchen Ziegenkäse in den Mund gesteckt bekommen. Dabei wollte ich gar nicht schimpfen, als der Große die Himbeeren samt Kochlöffel pürierte.
Die Stimmung in der Küche ist beinahe gut.
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Bilder?
Küche und so
5. März 2010
Immer noch nicht fertig.

Schon wieder eingeräumt, aber irgendwie noch nicht … schön. Die Kleinigkeiten fehlen noch.

Die Topflappen zum Beispiel. Die passen da nicht rein. Das Blau ist falsch. Ja, so was stört mich.
Die Erdbeertopflappen, die ganz wunderbar reinpassten, musste ich heute leider verabschieden, nachdem ich sie zu nahe an die Gasflamme gelegt hatte und ein hübsches kleines Feuer so nebenbei beim Kochen entfachte. (passiert mir ständig mit Topflappen und Geschirrhandtüchern, Gasflammen sind böse.)
Ein Blick in die andere Richtung.
Hier hat sich noch nix verändert, alles noch weiß/grün mit roten Tupfen.

Genug abgelenkt. Neue Vorhänge für den Schrank nähen.
(und falls Sie sich fragen, weswegen ich in der Küche nähe, obwohl ich ein Nähzimmer habe: das Nähzimmer ist eben auch Arbeitszimmer und wird manchmal durch lange calls blockiert.)
Nach dem Renovieren
1. März 2010
ist vor dem Renovieren.
Decken und Wände in Wohnzimmer und Küche strahlen frühlingsfrisch, die Decken weiß, die Wände zartrosa, wie Erdbeerjoghurt. Gestern abend, zweiunzwanzig Uhr beendeten wir für´s Erste das Schuften. Am Donnerstag mache ich weiter, deshalb gibt´s FERTIG!-Bilder erst frühestens am Freitag :)
Das Wochenende war so:
(chaotische Renovierungsbilder und nackte Füße)
Und dann war da noch:
26. Februar 2010
Der Freitag morgen gehört der Mutter der allerbesten Tochterfreundin und mir. (Und manchmal auch noch der Freundin, die nie Zeit hat. Wenn sie Zeit hat.)
Heute hieß es: erst die Arbeit, dann das Vergnügen (in Form von Kaffee und Käsekuchen), denn da stand ja noch eine Verlosung aus. Die Mutter der allerbesten Tochterfreundin wurde als Glücksfee verpflichtet.

Sie zog und entfaltete und beschwerte sich über meine unleserliche Handschrift. “Hättest dir ein bißchen mehr Mühe geben können.”

Ich finde, man kann das ganz wunderbar lesen.

Krisvio.
Ganz klar und deutlich.
Und wenn ich den Kommentar richtig gelesen habe, steht den beiden Damen jetzt eine lange Reise bis ins ferne Tokio bevor! Krisvio, bitte bei mir wegen der Adresse melden! Und einen herzlichen Glückwunsch von Glücksfee und mir obendrein :)
Rückblick
25. Februar 2010
“Ein toller Geburtstag!”, sprach das jüngste Kind gestern abend vor dem Schlafen und das ist ja wohl die Hauptsache.
Von dieser Liste:

bekam er beinahe jeden Posten erfüllt. Bis auf den Schnorchel, weil da müssen wir nochmal nachhören, wie dringend ein Schnorchel in den Weinbergen ist.
Was Punkt 8) Taschengeld anbelangt: unsere Kinder bekommen Taschengeld. Sofern sie dran denken. Und wir auch. Der Jüngste behauptet, unsere Taschengeldschulden bei ihm beliefen sich auf die Summe des Taschengeldes eines Jahres - und damit kann er durchaus recht haben. Diese Sache mit dem Taschengeld ist so eine … eigentlich brauchen die Kinder keines. Materialien für die Schule kaufen wir, es gibt eine gute gefüllte Süßigkeitenschublade, die einmal am Tag geöffnet wird und Klamotten gibt es in ausreichenden Mengen, den Geschmack und Stil der Kinder berücksichtigend. Der Große bekam zum zwölften geburtstag ein Taschengeldkonto, auf den monatlich sein Taschengeld überwiesen wird. Er holt zwar brav seine Kontoauszüge, doch das Geld … das braucht er nicht. Entweder sind wir Eltern zu großzügig oder die Kindelein zu genügsam. Wie auch immer, ich bin sehr froh, dass wir wegen dieses Themas (noch) keinen Stress haben.
Wie an jedem Geburtstag , der auf einem Werktag fällt, ist es morgens noch dunkel. (was aber eigentlich gut für die Stimmung ist, die feierliche.)

Und nie sind die Kinder schneller im Bad fertig, als an diesen Tagen :)
Was am Abend vorher liebevoll und mindestens eine halbe Stunde zeitfressend eingepackt wurde …

ist binnen Sekunden zerknüllt und zerrissen. So soll es aber auch sein. Ich selbst werde völlig hibbelig, wenn ich ein verpacktes Geschenk überreiche und der Empfänger minutenlang die Tesastreifen abpuhlt.
Gefeiert wurde in kleiner Runde zusammen mit den Großeltern, die Kindergeburtstagsfeier steht noch aus. Grillen möchte das Kind mit seinen Gästen und übernachten sollen sie. Mal sehen. Nächstes Wochenende vielleicht.
Schön war´s gestern, fröhlich, garniert mit einem Tupfen Wehmut, damit´s nicht zu zuckersüß ist.
Und weil Sie gefragt hatten: das Brettspiel heißt “Zug um Zug” und es kommt sehr gut an!
*****
Heute bei frühlingshaften Temperaturen und einem zögerlich-blauen Streifen mit einigen Sonnenstrahlen am Himme: Beseitigung der Geburtstagsspuren und vielleicht ist der Leidensdruck groß genug, die Verdunkelung von den Fenstern zu waschen.
*****Nachtrag*****
Tasse mit Luke


