Was hab ich mich gefreut, als meine Kindelein von ihrem Lehrgang wieder heimkamen. Unerfreulich allerdings war, dass der große Sohn olle Schnupfenviren und eine rote Nase mitgeracht hat. Denn als aufopferungsvolle Mutter nahm ich mir direkt einen guten Teil der Viren und braute mir mein eigenes Schnupfensüppchen zusammen. Und weil ich ein gründlicher Mensch bin, liege ich jetzt den dritten Tag mit erhöhter Temperatur und allgemeiner Schwäche, weh und ach und schnief – flach. Zwischendurch bilde ich mir spontane Genesung ein und wackele aus dem Bett, um dann mit rasenden Kopfschmerzen und Kreislaufgekreisel reumütig wieder zurück zu kriechen.

Nun denn, es ist eben ein Virus. Ab und zu eine Ibuprofen, ausruhen und viel trinken. Wird schon.

 

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Am Samstag fischte ich wunderbare Post aus dem Briefkasten:

Mittlerweile schon die dritte CD und ja, kaufen Sie, es lohnt sich! (und Handgebasteltes ist auch dabei, wie hier thematisiert wird :))

 

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Der vielgeschätzte Herr Skizzenblog verlost anlässlich seines 2000. Blogeintrages eines seiner hübschen Büchlein „Gescheitertes aus dem Skizzenblog“. Ein bißchen was tun müssen Sie dafür schon, aber auch hier kann ich reinen Gewissens die Empfehlung: „es lohnt sich!“ aussprechen!

 

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Alle Menschen, die auf mails von mir warten: morgen! Heute koche ich noch eine tolle, vollwertige Mahlzeit für die Kindelein (Nudeln mit Tomatensoße), lasse mir kurz vom ersten Schultag berichten und verschwinde dann wieder zum Gesunden im Bett.

Noch eins: ich könnte googlen, frage aber trotzdem erst mal hier: Wer kann mir was zzum Thema Lactoseintoleranz/Lactoseunverträglichkeit erzählen? Welche Lebensmittel sind in Ordnung? Wird das schlimmer? Gibt es ein Leben ohne all die sachen, in denen Lactose ist?

 

 

23 Kommentare zu “Nupfn, Musik und was zu gewinnen”

  1. stickhuhn sagt:

    Liebe Frau Mutti,

    Lactose ist in allem, was aus Kuhmilch hergestellt wurde. Sobald diese verarbeitet wurde, sinkt der Lactosegehalt. In Butter ist am wenigsten, gefolgt von Quark, Joghurt, Käse (ich weiß nicht, in welcher Reihenfolge direkt. Alter Käse hat weniger als junger). Am „schlimmsten“ ist Kuhmilch aus Flasche/Tüte/Karton. Interessanterweise hilft backen auch schon gegen Lactose, Kuchen ist also ok. Bzw. es kommt auf den grad der Intoleranz an.

    Die gute Nachricht: alles aus Ziegen- oder Schafsmilch enthält keine Lactose.

    Wir fahren seit 2 Jahren mit mehr oder weniger altem Käse, lactosefreier Milch, Joghurt, Butter und Quark sehr gut und ohne Neurodermitisschübe. Kommt aber sehr auf den einzelnen Mensch und aufs ausprobieren an. Manchmal hat eine/r sogar das Glück einer mehr oder weniger hohen Toleranzgrenze gegenüber „normaler“ Kuhmilch.

    Liebe Grüße und gutes Gelingen!

    Katharina

  2. Gudrun sagt:

    Liebe Frau Mutti! Diesen Virus hatte ich auch. Drei Tage und dann ging es (fast) schon wieder gut. Also nimmer lang und Sie sind wieder fit!! Gute Besserung!
    Und zum Thema Lactose: Es gibt ein sehr gutes Leben auch mit Lactoseintoleranz! Meine Tochter hat eine. Aber man muss sich nur vor Augen halten: jeder Asiat hat sie, weil es nämlich eigentlich unnatürlich ist, dass wir Menschen Milch vertragen:-) Jeder Intolerante hat eine eigene „Schemerzensgrenze“. Im Allgemeinen kann Butter und Sahne vertragen werden. Milch und Joghurt werden in fast jedem Geschäft auch -L angeboten (sogar im Discounter). Käse wird auch meistens gut vertragen, wenn es ein fettiger Käse ist oder ein lang gereifter Käse. Man muss es ausprobieren. Entweder man schaut selbst wie viel Milchzucker man verträgt, oder man lässt sich von einer Ernährungstherapeutin beraten. Bezahlt die Kasse.
    Ich komme mit Kochen gut klar, bin nur selbst froh darüber, dass ich keine -L Milch trinken muss, die schmeckt nämlich süßer. Brrr..
    Auch hier: alles Gute Ihnen und Ihrer Familie,
    Gudrun

  3. Gudrun sagt:

    Noch was: es stimmt nicht, dass Ziegen und Schafsmilch keine Lactose enthält (sorry Katharina). Jede Milch enthält Milchezucker. Auch Stutenmilch und Muttermilch! Es kommt auf den Fettgehalt des Produktes an (z.B. geht deshalb oft Sahne) und auf das Alter des Käses!
    Soweit mal meine Infos.
    Nichts für Ungut,
    Gudrun

  4. Gabriele sagt:

    Es gibt ein gutes Leben mit Lactoseintoleranz. Mittlerweile sind alle 3 Töchter mehr oder weinger lacotseintolerant. -L Milch, Sahne und Käse vom Discounter sind ok. Joghurt vom Supermarkt. Bei Fertigmischungen aka. Gratin etc. aufpassen, da steht der Milchzucker seehr weit vorne auf der Zutatenliste. Die Lactattabletten aus dem Reformhaus haben wir probiert. Das Fazit, entweder Dünnpfiff von Lactosehaltiger Kost oder Würfelhusten von den Tabletten.
    Ansonsten ausprobieren, wo die Schwelle der Unverträglichkeit liegt.
    Grüße und gute Besserung
    Gabriele

  5. Monika sagt:

    Da viele Menschen davon geplagt sind, hat die Industrie erkannt, damit ist Geld zu verdienen. Es gibt so ziemlich in jedem Supermarkt eine Ecke mit laktosefreien Produkten. Nur so als Tipp, falls man/frau nicht immer auf Milch etc. verzichten möchte. Ansonsten die Ratschläge der anderen sind prima, es muss halt ausprobiert werden.
    Schönen Gruß an den Nupfen und die Viren – verzieht euch!!

    Liebe Grüße und gute Besserung
    Monika

  6. Lotte sagt:

    Liebe Frau Mutti,

    zuerst mal ist Laktoseintoleranz eigentlich etwas ganz normales. Das hat die Natur nämlich geschickt eingefädelt, daß nur Babies Milch(zucker) vertragen. Denn das sichert ihnen die wichtige Nahrung, die nicht von anderen weggetrunken wird. Irgendwann gab es Mutationen auf Chromosom 2, die nun für den Fortbestand der Enzymproduktion bei Erwachsenen sorgt. Es gibt aber nach wie vor (fast) ganze ethnische Gruppen, die Laktoseintoleranz im Erwachsenenalter haben. Asiaten und der Großteil der Bevölkerung Afrikas vertragen z.B. keine Milchprodukte.

    Liebe Grüße und gute Besserung,
    Lotte

  7. Frische Brise sagt:

    Ach, ich sehe schon, zur Laktoseintoleranz ist das Wichtigste gesagt.
    Mein Großer kommt, wenn es sein muß, mit den Laktasetabletten aus dem Drogeriemarkt sehr gut klar. Mit der Zeit ist das Ganze überhaupt kein Problem mehr.

    Gute Besserung vom Nupfn!

  8. Sarah sagt:

    Ich bin selbst Laktoseintolerant und die erste Diagnose vom Arzt gepaart mit einer Broschüre, die über die, aus laktoseintoleranter Sicht, „bösen“ Lebensmittel informierte, war erst einmal ein Schock – theoretisch hätte ich fast nichts mehr essen dürfen, denn fast überall ist Laktose drin. Aber wie schon erwähnt – es kommt halt auf die Menge an und mit der Zeit lernt man, was geht und was nicht. Wobei auch das Tagesform abhängig ist, an manchen Tagen geht mehr, an anderen fast gar nichts. Milch, Sahne, Schmand, Quark, Yoghurt – all das esse ich nur in der laktosefreien Variante. Bei anderen Sachen (Schokolade, Käse bspw.) bin ich nicht ganz so streng und fahre damit ganz gut. Tabletten nehme ich sehr selten, für den Notfall sind sie allerdings ganz praktisch, aber nicht jeder verträgt sie gleich gut.

    Ich mag die laktosefreie Milch übrigens viel lieber als die normale, gerade im Kaffee ist die leichte Süße für mich ideal.
    Und ein Tipp: es lohnt sich, sich beim Einkauf ein bißchen umzugucken. Minus-L dominiert die laktosefreie Lebensmittelecke, ist dabei aber auch deutlich teurer als andere Anbieter.

    Von allen Unverträglichkeiten ist die Laktoseintoleranz wahrscheinlich diejenige, mit der man am besten im Alltag auskommen kann. Gluten und Fructose wären für mich persönlich, nach dem ersten oben erwähnten Schock weitaus schlimmere Diagnosen gewesen.

  9. birrrd sagt:

    Liebe Frau Mutti,
    bisher gabs ja viele Tipps in Richtung Laktosefreie Milch.
    Abgesehen davon gibt es ja mittlerweile immer mehr vegane Produkte (auch) in regulären Supermärkten. Und natürlich in Bioläden und Reformhäusern oder Drogerien. Das Probieren von verschiedenen Milchsorten lohnt sich. Wenn man Sojamilch vielleicht erstmal nicht im Kaffee mag, so schmeckt einem möglicherweise Soja-Reis-Drink. Das Internet ist außerdem übersäht mit vielen tollen veganen Foodblogs, bei denen man zum einen die tollsten Kuchenrezepte findet, aber auch andere gute Tipps zum Thema tierproduktfreie Ernährung.
    Laktosefrei ist wirklich nicht kompliziert, wichtig ist nur, dass man sich nicht immer denkt, ich darf das nicht, sondern sich im Gegenteil vor Augen hält, was alles trotzdem geht!
    Empfehlenswert: vegan-und-lecker.de und kirschbienekocht.blogspot.de und der shop vegan-candy.de hat leckere schokoladen und riegel im sortiment und ebenfalls ein paar rezepte auf lager.
    Viele Grüße und viel Spass beim Entdecken!
    mariela

  10. cristina sagt:

    als veganerin, die keine tiermilch(produkt) konsumieren möchte und soja nicht (so gut) verträgt, schwöre ich auf hafermilch und hafersahne. passt sowohl zu süssen als auch herzhaften gerichten wunderbar und auch meine nicht-vegane, laktoseintolerante mutter nimmt gerne hafermilch/-sahne als ersatz.

    bei schokolade schmeckt mir persönlich die reismilchschokolade sehr gut (gibts in vielen bioläden und auch im alnatura).

    also yoghurtersatz bietet sich halt wirklich nur soja-yoghurt an oder man nimmt die hafersahne (13% fett von oatly). aus eigener erfahrung schmeckt die z.b. mit frischen früchten superlecker. :)

  11. Christine sagt:

    Es gibt auch andere Unverträglichkeiten, die nix mit Lactose zu tun haben sondern mit dem Milchzucker… da hilft dann weder minus L noch irgendwelche Enzymtabletten zum Essen sondern nur der konsequente Umstieg auf eine andere Tierart wie Ziege oder Schaf.

  12. Birgit B. sagt:

    Liebe Frau Mutti,
    ich wünsche gute Besserung, wie lästig so eine Erkältung.
    Zu Lactose weiss ich leider nichts, aber denke, hier ist reichlich geschrieben.
    LG Birgit

  13. Uta sagt:

    Noch eine ganz andere Denkrichtung. Vielleicht haben Sie keine Lactose oder Milchzuckerintoleranz, sondern Ihr Körper hat Schwierigkeiten mit der hochverarbeiteten Milch. Die ist durch so viele technologische Prozesse gelaufen, dass der Körper sie einfach nicht mehr als Milch erkennt. Dann ist alles, was mit Milcheiweiß, Milchzucker oder Milchteilen hergestellt wurde, für Sie nicht verträglich. Sie könnten Milch direkt von der Kuh trinken (testen Sie es einfach) und alles weiter essen, nur halt selbstgemacht. Sämtliches Industriefood müssten Sie dann weglassen, heißt: Butter statt Margarine, Brot selber backen, keine Fertigsoßen, kein Tüteaufreißen und viel Verpackung lesen. Vorher: Tanja Busse „Die Ernährungsdiktatur“ lesen.

    Bisher half dieser Test (echte Milch direkt vom Bauern trinken)in meiner Umgebung immer. 22 von 23 Leuten hatten keine Laktose- o. a. unverträglichkeit, sondern reagierten auf Industriefood.

    Ansonsten wird das Essen sehr arm.

    Daumendrücken

    Uta

  14. Blogolade sagt:

    Christine, Laktose IST Milchzucker und der ist in Ziegen und Schafmilch ebenso enthalten wie in Kuhmilchprodukten. Ein kleiner Auszug aus einer Tabelle, die bei mir am Kühlschrank hängt: (Gehalt an Milchzucker/Laktose in g je 100g; alles ca Angaben): Büffelmilch 4,9; Kamelmilch 4,8; Kuhmilch ca 5,0; Muttermilch ca 4,9-9,5; Schafsmilch 4,4-4,7; Stutenmilich 6,3; Ziegenmilch 4,0-4,9.

    Was Sie vertragen, müssen sie testen. Viele L(aktose)I(intolerante) vertragen zB Joghurt weil durch die Bakterien wiederum die LaktAseproduktion angeregt wird und der Milchzucker dennoch abgebaut wird.
    Ich nicht. Das muss man aber auch erst herausfinden.

    Viele Käsesorten sind „laktosefrei“ dort ist durch die Fermentierung (?) die Laktose wieder raus. Zu erkennen sind sie auf der Nährwerttabelle, verträgliche Käsesorten haben keine Kohlenhydrate (also Zucker.) Bei vielen Sorten stehts mittlerweile auch drauf. Aus meiner Kühlschranktabelle, für einen ersten Überblick: Verträglich sind: Appenzeller, Bel Paese, Brie, Butterkäse, Camenbert, Edamer, Edelpilzkäse, Emmentaler, Gorgonzola, Gouda, Gruyère, Limburger, Münsterkäse, Parmesan, Provolone, Romadur, Roquefort, Sauermilchkäse (Harzer, Mainzer, Handkäs), Tisiter, Babybel. Und noch viele mehr. Grundsätzlich in der „nicht-light-Variante“ denn die Lightkäsesorten haben meist Joghurt beigemischt.

    Für viele Infos kann ich http://www.libase.de empfehlen, das ist echt hilfreich.

    Absolut meiden muss man Fertigprodukte á la „MaggiFix“ und co. Auch fertige Salatgewürze sind „böse“ ebenso muss man beim Essen gehen aufpassen. Auch auf eine simple Bratwurst vom Mittelaltermarkt bin ich schon reingefallen, die meisten Wurstsorten haben Milchzucker im Gewürz. Da haben wir immer Laktasetabletten bei. Ich vertrage am besten die aus der Drogerie von Biolabor, die sind recht niedrig dosiert (muss mehr nehmen) aber dafür für mich superverträglich. Andere kommen besser mit den gängigen Apothekenprodukten klar. Lactrase ist eines davon was in seiner Packungsbeilage auch gleich eine hilfreiche Laktosegehaltstabelle mitliefert. Wichtig ist bei diesen Enzympräparaten, daß man sie unmittelbar vor dem oder beim Essen nimmt. Die Wirkung hält nur etwa 20 Minuten an. Dauert das Menü mal länger und kommen noch mehr Sachen vor, die eventuell kontaminiert sind, lohnt es sich, nachzuwerfen.

    Ganz kurz zu den mehrfachen Vorschlägen von anderen Tierarten. Da wird die Laktoseintoleranz (zu deutsch Milchzuckerunverträglichkeit) mit der Kuhmilcheiweisallergie verwechselt. Bei letzterer hilft das Ausweichen auf andere Tierarten, bei ersterer nicht, wie weiter oben in meinem Kommentar schon geschrieben.

    Falls Sie noch mehr Fragen haben, dürfen Sie mir auch gerne mailen. :)

    Gute Besserung der Erkältung

  15. maus74 sagt:

    Leider steht in den bisher geschriebenen Artikeln auch einiges Falsches.
    So ist z.B. Laktose=Milchzucker.
    Die Intoleranz rührt von einem Enzymmangel her, den in D ca. 15% der Erwachsenen haben. Dabei nimmt die Enzymproduktion zunehmend ab – man muss also damit rechnen, dass es eher „schlimmer“ als besser wird.
    Das Enzym LAKTASE kann in Form von Tabletten/Kapseln zugeführt werden und gleicht so den Mangel aus.
    Milchprodukten wird ebenfalls das Enzym Laktase zugeführt – es spaltet den Milchzucker in Glukose und Galaktose. Daher schmeckt laktosefreie Milch süßer.
    Milchzucker ist in allen Formen tierischer Milch enthalten. Also auch Schaf-, Ziege- etc.
    Butter enthält nur sehr sehr wenig Laktose (das meiste wird mit der Molke abgeschieden) und wird in den allermeisten Fällen sehr gut vertragen. Butterreinfett ist laktosefrei. Auch gereifte Käse enthalten meist „0% Kohlenhydrate“ und damit 0% Laktose. Da braucht man nicht die teuren „laktosefreien“ Produkte zu kaufen.
    Richtig ist auch, dass fetthaltige Milchprodukte von manchen Menschen besser vertragen werden (bei mir nicht).
    Backen/Erhitzen ändert am Laktosegehalt gar nichts.
    Leider wird Laktose ganz vielen Lebensmitteln zugefügt, da sie ein „gutes Mundgefühl“ vermittelt …. da ist eine gute Lupe und viel Studium der Zutatenlisten erforderlich, da Lactose oft versteckt ist (z.B. „Süßmolkenpulver“ etc.)
    Im Normalfall ist „bittere“ Schokolade ab 50% aufwärts laktosefrei – vorsicht bei Füllungen. Gummibärchen sind i.d.R. laktosefrei, bei Lakritz muss man schauen. Desgleichen sind die Fruchteissorten in den Eisdielen meist laktosefrei (vorsicht bei Banane).
    Bei Wurst- und Backwaren muss man nachfragen – häufig ist Laktose enthalten!

  16. Marc sagt:

    Werte Frau Mutti,

    Gute Besserung erstmal… Und allen Respekt – das höchstpersönliche Frau-Mutti-Beratungs-Ersatzgoogeln ist ja ein Riesenerfolg!

    Der Kommentator-Think-Tank :-)

  17. Zimtapfel sagt:

    Ohje, die böse Laktose – bei Ihnen jetzt also auch?

    Ich fahre ganz gut damit, die Milch selbst durch laktosefreie zu ersetzen, inzwischen nicht mehr die teure MinusL sondern die von Netto, die geschmacklich auch voll in Ordnung geht. Da Milch bei mir ohnehin nur in den Kaffee kommt, geht das. (Ganz grauenvoll hingegen fand ich den Versuch mit Sojamilch im Kaffee. Aber da sind die Geschmäcker verschieden.)
    Ansonsten verzichte ich weitgehend auf Fertigprodukte, bzw. schaue mir die Zutatenliste sehr genau an.
    Andere Milchprodukte (außer Milch) gehen bei mir im großen und ganzen, also Joghurt, Käse, Butter, Sahne. Gerade bei Käse lohnt es überhaupt nicht, die teuren MinusL-Sorten zu kaufen, da Käse, wenn er mindestens vier Monate gereift ist (also eigentlich alle Schnittkäsesorten) ohnehin keine Laktose mehr enthält, die wird wohl beim Reifeprozess abgebaut. Joghurt habe ich eine zeitlang auch den MinusL genomen, der aber finde ich nicht wirklich lecker ist, bin aber inzwischen wieder auf normalen Naturjoghurt umgestiegen und vertrage ihn gut. Muss man alles ausprobieren.
    Problematisch ist Essengehen und Eingeladenwerden, aber dafür gibt es die Laktrasetabletten. (Für den täglichen Gebrauch sind die einfach zu teuer, aber für solche Fälle eine gute Lösung.) Und wenn man bei Freunden eingeladen ist, kennen die das Problem ja vielleicht und nehmen darauf Rücksicht.
    Alles in allem – es gibt ein Leben mit Laktoseintoleranz und es ist gar nicht soooooo schlecht. :-)

  18. Christiane sagt:

    Seien Sie auch ein bisschen froh, wir haben seit 5 Wochen Noro im Haus… fragen Sie nicht nach Sonnenschein… irgendeinen trifft’s hier immer, meistens die Kleine, die deswegen seit kurznachderEingewöhnung zu Hause bleiben muss (und Oma und Opa hier inzwischen quasi wohnen)… also wer da Tipps hat!!!???

  19. Melanie sagt:

    hallo,
    habe seit Einigen Jahren die Unverträglichkeit.
    Aufpassen bei Mehl, da ist das auch drin (komisch, aber wahr).
    Ich nehme einfach zu jedem Essen eine Lactrase-Tablette (ohne darauf zu achten was ich esse) und vertrage alles.
    http://www.lactrase.de/index.php (ich nehm die 12000). Selbst wenn in dem Essen grad kein Milchzucker drin ist, macht das nix, weil ist ein natürliches Enzym und wird dann einfach mit aus.ge.schieden.

    Grüße

  20. Melanie sagt:

    achso die MinusL Milch nehm ich auch, allerdings gerne die ALdiVariante. ;-)
    Und was den Preis der Tabletten angeht, bestell immer bei ner OnlineApotheke mehrere 60er Packungen. Da ists auch gar net teuer. UNd mein Wohlbefinden und wenig drauf achten müssen, was ich esse, ist es mir eh wert ;-)

  21. Zimtapfel sagt:

    Laktose in Mehl…ääääääääh???? Mehl besteht ausschließlich aus gemahlenem Getreide und aus sonst nichts. Wie soll da bitte Milchzucker hineingeraten? In irgendwelchen Fertigbackmischungen, da vielleicht (das würde ich dann aber nicht mehr „Mehl“ nennen). Aber von Fertigzeugs sollte man in der Hinsicht ohnehin generell besser die Finger lassen. In Mehl, ganz normalem Mehl, ist ganz sicher keine Laktose enthalten.

    PS: Dieser Capcher ist in letzter Zeit irgendwie immer blöder zu entziffern…

  22. the-sun sagt:

    Hier trifft sich ja gerade geballtes Halbwissen wie ich sehe.
    Da sag ich jetzt besser nicht, dass ich gerade Gummibären vom Bärentreff geschenkt bekommen habe, auf denen steht ‚lactose- und glutenfrei‘.

    Hab ich doch glücklicherweise weder Allergie noch sonst eine Unverträglichkeit und daher auch keinen Plan von der Materie.

    Lg, Britta

  23. Needle little Balance sagt:

    Ich unterschreibe den Beitrag von Blogolade, maus74 und Zimtapfel. Ge-nau-so. Wie meine Ärtzin sagte: „Milch ist für Babies! Sie sind doch kein Kälbchen!“ :-)
    Man kann im Übrigen „damit“ sehr gut leben. Beim Einkaufen muss man eben anfangs genau auf´s Kleingedruckte achten, aber es ist sowieso gesünder keine Fertig- und Halbfertigprodukte zu verwenden. Auch beim Essengehen hat man´s bald raus, die meisten asiatischen Lokale gehen immer, dort kocht man traditionell nicht mit Milch, also japanisch, indonesisch, thailändisch und auch chinesisch (außer es ist zu sehr europäisiert) geht immer und als Ausweg in „gutbürgerlichen“ Lokalen gibt´s doch meist auch Salat mit Putenstreifen, eben mit Essig/Öl Dressing.