… nur Fetzen

27. September 2012

Bleibt alles wie es ist.

Ich wünsche mir eine Decke zum Drunterkriechen.

Wenn es wenigstens draußen nicht so grau wäre.

Dottore hat bisher nicht angerufen, dann isses wohl nicht schlimm. Besprechung des Langzeit-EKGs am Dienstag.

Der Magen ist besser. Glaube ich.

Wie geht es Dir?  Gut, wie immer.

23 Kommentare zu “… nur Fetzen”

  1. Sabine sagt:

    Stress verursacht alle möglichen Symptome, leider, und wenn man sich dem ausgeliefert fühlt, wie im Fall dieser furchtbaren Nachbarschaft, gilt es unbedingt zu handeln, egal wie andere Leute darüber denken (die wohnen da dort nicht!)Motto: Krise gleich Chance, vielleicht hat sich die grüne Villa mit den flügge werdenden Kindern eh bald erledigt? Wenn also ein Umzug eine Option wäre, solltet ihr das mal überlegen – allerdings trifft man Idioten selbst auf einsamen Inseln (wenn sie angespült werden;-)…Kraft und Mut wünsche ich und Lust auf Veränderung, es kann doch eigentlich nur noch besser werden, oder?

  2. Frische Brise sagt:

    :-(

  3. Frau Nordlicht sagt:

    Liebe Frau….äh….Mutti,
    ich oute mich jetzt mal als langmonatige stille und begeisterte Leserin und bin momentan wirklich traurig und ratlos ob ihrer schlechten Stimmung. Gerne würde ich irgendetwas tun, was Ihre Stimmung hebt, aber leider kann ich weder an Ihrer desolaten Nachbarschaftssituation noch an Ihrer Gesundheit rütteln. Ich schicke Ihnen aber ganz viel Kraft aus dem hohen NordNorden und auch ganz viele (momentan bei uns leider nur selten vorhandenen) Sonnenstrahlen!
    Liebe Grüße vom Nordlicht

  4. minibar sagt:

    Das sind doch mal wieder positive Nachrichten!
    EKG vermutlich ok.
    Der Magen benimmt sich wieder wie einer.
    Besser gehts kaum.
    Fenster müssen ja nicht mehr so oft geöffnet werden, nur zum Lüften.
    Es wird werden, hoffe ich.

  5. Birgit B. sagt:

    Lass dich drücken.
    Traurige Grüße
    Birgit

  6. Nina sagt:

    Liebe Frau Mutti,

    ich lese sehr, sehr gerne hier und kann auch gut verstehen, dass Sie sehr genervt sind. Dennoch: es ist niemand gestorben (wie meine Tante immer sagt) und – leider – nach einem üblen Jahr diesbezüglich, muss ich ihr Recht geben. Sie haben ein, den Beschreibungen entnommen, hübsches, gemütliches Heim, einen tollen Mann, drei tolle Kinder, ein Auskommen. Count your blessings.

    Das ist jetzt überhaupt nicht böse gemeint, aber ganz ehrlich – es gibt sehr viel schlimmere Situationen. Glauben Sie’s mir. Mit allem Respekt und stimmt, grau in grauer Himmel geht mir auch immer an die Nieren.

    Ganz liebe Grüsse.

  7. zwerg sagt:

    Ah nein. Jetzt machen Sie sich mal nit in die Hosen. Sie haben doch schon viel schlimmere Sachen durchgestanden, und vorbereitet sind Se auch. Alles wird gut!

  8. Raphaela sagt:

    Liebe Frau Mutti,

    Seit längerem lese ich Ihren Blog mit großem Vergnügen. Umso mehr tut es mir jetzt leid, dass es Ihnen so schlecht geht. Ich kenne solche grauen Zeiten und da hilft es auch nichts, wenn man sagt, anderen geht es noch schlechter. Dann ist einfach alles grau…
    Ich wünsche Ihnen ganz viele Sonnenstrahlen und ein Licht am Ende des Tunnels.
    Raphaela

  9. Lisa sagt:

    Es gibt sicher schlimmeres als diese Nachbarn. Ja sowas ist nervig und unangenehm aber vielleicht steigern sie sich da zu sehr rein? Glauben sie mal, es gibt Menschen die haben viel schwerwiegendere Sorgen als Assi-Nachbarn, also Kopf hoch.
    Lisa

  10. Regenbogenkaktus sagt:

    Wie bekannt mir das doch grade vorkommt. Wie geht es dir? Danke, geht schon. Bloss nicht die Fassade verlieren, auch wenn sie innerlich zerbröckelt….
    Ich versuche gerade, mich an einen meiner Lieblingssprüche, aus einem wirklich herzigen Film (Best Exotic Marigold Hotel) festzuhalten, vielleicht hilft er ja ein bisschen: „Am Ende wird alles gut. Und wenn es nicht gut ist, ist es nicht das Ende!“
    Gruß aus Graz
    Rain

  11. Klaudia sagt:

    Liebe Frau Mutti, gönnen Sie sich was Gutes, was Schönes, skypen Sie mit Ihrer Tochter, machen Sie sich eine gemütliche Zeit mit Ihrem Mann, lassen Sie die Jalousien runter – und lenken Sie Ihre Gedanken auf die Innenpolitik in Ihrem Leben – die Außenpolitik liegt sicher noch länger im Argen, das können Sie mit Ihren zur Verfügung stehenden Mitteln momentan sowieso nicht lösen. Ich übe in schlechten Zeiten das Wort G e l a s s e n h e i t – manchmal hilft es, aber auch nicht immer! Trotzdem, ein schönes Wochenende, ein Paket Sonnenstrahlen ist von uns zu euch unterwegs! Klaudia

  12. das Nordlicht sagt:

    Ich sage jetzt nicht: das wird schon wieder.
    Das ist nämlich einer dieser Sprüche, den ich – wenn es mir manchmal so ähnlich geht wie Ihnen jetzt – so gar nicht hören mag.
    Manchmal muss man aushalten – man muss auch aushalten, dass es einem Menschen mal nicht gut geht, dass er eine schlechte Phase hat. Geht es in meinem Umfeld jemandem so, dann versuche ich nicht, ihn aufzuheitern oder daran zu erinnern, dass es ja die armen Kinder in Afrika gibt … das wissen wir alle, dass es (leider) immer Menschen gibt, denen es schlechter geht. Nein, ich versuche, es als Freundin auszuhalten, ich reflektiere und gebe mal eine Schulter zum Anlehnen oder reiche eine Decke zum Drunterkuscheln. Kurz: ich kümmere mich einfach nur.
    Lassen Sie sich be-kümmern und suchen Sie sich jeden Tag etwas kleines, worauf Sie sich ein bißchen freuen können.

    In diesem Sinne,
    ich reiche Ihnen jetzt mal eine kuschelige Wolldecke und einen heißen Kakao.

  13. Petra sagt:

    Pffft… ja, es ist immer leicht, zu sagen „es gibt Schlimmeres“ oder „stell Dich nicht so an!“, wenn man nicht in der Situation drinsteckt.

    Ich kenne es aus eigener Erfahrung, wie sehr sich der Ärger, die Ohnmacht und schließlich die Wut aufstauen können.

    Wir wohnten in einem 6-Familienhaus mit eigentlich netten Nachbarn um uns herum – und obwohl das Haus sehr hellhörig war, haben die meisten Leute das Haus als ruhig empfunden.
    Keiner schrie herum, keiner spielte nachts laute Musik (naja, bis auf eine legendäre Silvesterparty, bei der der Besuch eines benachbarten Ehepaares in Reizwäsche durchs Treppenhaus lief, aber das ist ein anderes Thema *g*), und keiner hat seine Kinder verprügelt.

    Aber der Mieter unter uns hatte ein gesundheitliches Problem, durch das er sich ca. alle 3 Minuten räuspern musste.
    Natürlich wird jetzt (fast) jeder denken, dass man sowas doch ignorieren oder beispielsweise mit dem Radio übertönen kann.
    Ja, versuchen kann man es, aber wenn man selbst wegen Krankheit monatelang quasi in der Wohnung eingesperrt ist, ist man solchen Geräuschen ausgeliefert.
    Man hört das Räuspern trotz des laufenden Fernsehers, man hört es zwischen den Worten des Radiomoderators, der im Nachbarhaus 14 Stunden am Tag kläffende Hund kann es nicht übertönen, nichtmal die volllaufende Badewanne ist laut geug, um das Räuspern nicht wenigstens zu erahnen.
    Und wenn man irgendwann einmal volle 4 Minuten lang nichts gehört hat, wird man nervös und kribbelig, weil man geradezu darauf wartet, dass dieses verd****e Räuspern gleich wieder ertönen wird.

    Es mag für viele lächerlich, hysterisch oder durchgeknallt erscheinen, aber es ist wie es ist.
    Es kostet Kraft.
    Es kostet Nerven.
    Es kostet Lebensfreude.

    Ich hatte – und habe es noch immer ♥ – damals das unvorstellbare Glück, einen Mann zu haben, der schon früher immer gesagt hat, dass er spätestens mit 40 im eigenen Einfamilienhaus wohnen möchte, und der über ein sehr gutes Einkommen verfügt.
    Nachdem er immer deutlicher merkte, dass meine eigenen gesundheitlichen Probleme mir trotz sehr starker Schmerzen nicht halb so viel zu schaffen gemacht haben wie die nervliche Belastung, hat er mich eines Tages damit überrascht, dass er einen Termin mit unserem Bankberater ausgemacht hat, um die Finanzierung und den Bau unseres Hauses in Angriff zu nehmen.

    Mein Mann wird zwar erst im nächsten Jahr 40, aber wir wohnen nun bereits fast 5 Jahre in diesem Haus und sind beide überglücklich hier – aber noch heute wird mir ganz schlecht, wenn ich höre, wie sich jemand räuspert.

    Ich kann aus meinem Erlebten nur ein Fazit ziehen: Niemand darf mir sagen, was mich nerven und worüber ich mich aufregen darf, denn niemand ist in meiner Situation oder nimmt mir die „Nervensäge“ mal für ein paar Tage ab.

    Also beende ich nun meinen Roman damit, Dir zu sagen: liebe Pia, schimpfe und lass den Ärger raus, so oft Du willst und so laut wie Du es für notwendig hältst, denn es ist Dein Leben, das da gerade erheblich gestört wird.
    Denn auch dazu hat niemand ein Recht, darum darfst Du Dich wehren, beschweren und jammern.

    Wolldecke und heißer Kakao von „Nordlicht“ könnten aber vielleicht wenigstens vorübergehend ein wenig helfen ;o).

    Viele liebe Grüße und trotz allem ein schönes Wochenende wünscht
    Petra

  14. Frische Brise sagt:

    Wer noch nie eine belastende Wohnsituation erlebt hat, hat leicht reden. Ziemlich unsensible Kommentare diesbezüglich hier.
    Klar gibt es „schlimmere“ Dinge auf der Welt.
    Wenn man sich aber in seinen eigenen vier Wänden nicht mehr wohl und sicher fühlt, kann das krank machen. Sehr krank.

  15. Nina sagt:

    Ehrlich? Ich finde keinen unsensiblen Kommentar hier. Verschiedene Meinungen, ja. Aber das sollte doch erlaubt sein. Es müssen ja hoffentlich nicht alle Leser geschlossen in dasselbe Horn blasen.

    Ich habe leider selber unter einer arg belastenden Wohnsituation zu leiden der ich mich zur Zeit nicht entziehen kann. Wohl und sicher fühle ich mich hier aus verschiedenen Gründen schon lange nicht mehr. Im Gegenteil, oft möchte ich nur schreiend weglaufen. Aber das geht nunmal nicht. Ich weiss also genau, wie einen so was mitnehmen kann. Aber ich weiss auch – und genau deswegen habe ich es geschrieben – es gibt, in der Tat, Schlimmeres. Viel Schlimmeres.

    Und das ist keineswegs unsensibel oder gar leicht dahergeredet, zumal ich noch mal wiederholen möchte: ich sage das wirklich bei allem Respekt.

  16. stahldame sagt:

    Herbstdepression?
    Nachbarn nerven allerdings, gerade wenn man selbst viel zuhause ist, weil gesundheitlich angeschlagen (ich manchmal), reduzierte Arbeitszeit (ich zur Zeit) oder einfach Haushalt und Familie als Vollzeitjob hat.
    Und auch wenn das nur ein Nebenschauplatz ist, es frisst an den Nerven und verursacht so ein unterschwelliges Unwohlsein. Auch ein kleiner Energiefresser ist ein Energiefresser.
    Wenn ich mich so fühle, gebe ich mir die Aufgabe, die positiven Dinge in meinem Leben ganz bewusst wahrzunehmen und mich daran zu freuen. Damit gebe ich dem Negativen so wenig Platz wie es mir möglich ist.

    Liebe Grüße nach Nierstein,

    die Stahldame

  17. Sathiya sagt:

    Alles wird gut. *ein virtuelles Taschentuch rüberreicht*
    Grüße, Sathiya

  18. creezy sagt:

    Ich nehme Dich jetzt einfach mal ganz doll in den Arm, mache Dir ’nen lecker Tee und meine Schokolade teile ich auch mit Dir. Also Du mehr Stückchen als ich, okay?

    Und ruhig auch mal sagen, ich kann heute nicht mehr. So ein Burnout hilft ja auch keinem nachher über die Straße. ,-(

  19. creezy sagt:

    Oh, ich konnte endlich wieder bei Dir kommentieren. Ich bin so entzückt! ;-)

  20. Blogolade sagt:

    Alles Gute liebe Frau…äh…Mutti!

  21. Sandra sagt:

    … ein paar Sonnenstrahlen und einen lieben Gruß.
    Manchmal sind viele Dinge einfach grau und nervig und kraftraubend, die man manchmal ganz anders empfinden würde.
    Mir wurde mal gesagt, ich dürfe ruhig „murgelig“ sein.

    Trotzdem wünsche ich von ganzem Herzen, dass bald die positiven Dinge wieder überwiegen.
    Ich fühle mit Ihnen, Frau Mutti.
    Alles Gute,
    Sandra

  22. nordlicht sagt:

    Danke @Petra und @Frische Brise, Sie schreiben mir aus der Seele.

  23. Ulla S sagt:

    Hallo Frau Mutti,
    auch ich kann mit Ihnen fühlen.
    Wir haben in unserer Nachbarschaft auch so einige
    Exemplare. Hobbyautoschrauber, Oldtimerrestaurierer,
    Uralttraktorreparierer, Motorradfreaks usw.

    An manchen Tagen regt mich deren Treiben besonders
    auf, dann widerum weniger.
    Am nervigsten finde ich diejenigen die nicht mal zu grüßen brauchen und einfach Krach produzieren.

    Bei den netten Motorradfreaks finde ich es allemal halb
    so schlimm. Die bemühen sich sichtlich um Stressvermeidung.

    Schreiben Sie uns doch wieder mal was Positives aus
    Ihrem Alltag. Es gibt nicht nur Negatives.
    Versuchen Sie mit dem Herzen zu sehen.

    GlG
    Ulla S.