Und was noch so passiert …

23. Dezember 2012

… alles und nichts.

 

Wir sind alle gesund, danke der Nachfrage.

 

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Ich wollte Ihnen schon lange mal erzählen, dass wir das “wem gehören welche Socken”-Problem ganz großartig gelöst haben! Der beste Vater meiner Kinder trägt dunkelgrau oder geringelt oder mit Punkten, der große Sohn schwarz mit farbigem Rand, der jüngste Sohn schwarz mit feinem bunten Streifen. Die Tochter trägt geringelt und einfarbig, ich Punkte und den Rest.

Raten Sie mal, welches Paar den besten Vater meiner Kinder beim Zuordnen ziemlich aus dem Konzept brachte.

 

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Wie jedes Jahr kommt Weihnachten überraschend. Oder wenigstens überraschend schnell.

Und wie jedes Jahr habe ich nicht im November bereits die obligatorischen Kalender für die Großeltern zusammengestellt, sondern – wie jedes Jahr – kurz vor knapp. Neue Hürde: von Jahr zu Jahr werden es weniger Bilder der Kindelein aus denen ich wählen kann, da die Kindelein immer eitler werden und Bilder, die Mütter und Großeltern “toll, weil da siehst du so süß aus!” finden, bei Halberwachsenen eher auf Ablehnung stoßen.

Wie in jedem Jahr wünscht sich niemand was, aber zwei Wochen vor dem großen Fest fehlen plötzlich Schuhe, Fahrradhelme, Geld für Fahrstunden, Computerspiele, USB-Sticks und tausend Kleinigkeiten, die dann doch noch rasch besorgt werden müssen. Das Internet ist jetzt mein großer Freund, denn es erspart mir durch die Stadt zu hetzen. Naja. Zweimal war ich trotzdem unterwegs.

Jedes Jahr auf´s Neue müssen dann viel zu viele Geschenke in Papier oder, neu in diesem Jahr, in Stoffbahnen (uneigennütziges recycling rulez!) gepackt, mit Bändchen und Schnickeldi geschmückt und irgendwo gelagert werden.

Ganz neu in diesem Jahr ist, dass ich kein einziges Plätzchen gebacken habe, denn das hat die Tochter übernommen. Und der Baum wird gerade von den Kindelein geschmückt, während ich hier sitze und ab und zu mal einen verliebten Blick über den Laptop hinweg auf die Brut werfe.

Traditionell werden wir morgen mit der allerbesten Freundin und Oma Eis samt Lebensgefährten essen und feiern. In die Kirche werden wir gehen, denn meine Kindelein haben beschlossen, dass sie beim Krippenspiel als Esel und Engel mitwirken müssen und am Abend werden die allerbeste Freundin und ich wein- und rührselig auf dem Sofa sitzen, in ollen Schlunzklamotten und “weißt du noch …”-Gespräche führen.

 

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Dieses Jahr habe ich  Ende November Umschläge mit einem kleinen Schnickeldi gefüllt, eine Weihnachtskarte dazu beschrieben und bin rechtzeitig zur Post, zum Abschicken. Dann waren die Weihnachtskarten aufgebraucht, aber das war nicht schlimm, denn am dritten Adventswochenende ist in Oppenheim jedes Jahr ein hübscher Weihnachtsmarkt, auf dem Unicef einen Stand hat. Dort kaufe ich immer Weihnachtskarten. Dieses Jahr auch. Hübsche Karten. Das müssen Sie mir leider glauben, denn ich habe keine einzige davon beschrieben oder abgeschickt. Habe es aufgeschoben oder den richtigen Moment verpasst. Das tut mir sehr leid und deshalb schicke ich besondere Weihnachtsgrüße auf die Grüne Insel, nach Neuss und Ungarn, einen nach Berlin zur Gastgeberin und einen an die Frau, die lila mag. Und zwei in die Nähe von Berlin. Über den Rhein hätte ich eine Karte schicken können und nach München mindestens zwei. Nächstes Jahr fange ich rechtzeitig damit an. Bestimmt.

 

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Ende hier.

 

Feiern Sie ein frohes Fest und lassen Sie den Stress draußen! Essen und trinken Sie gut und denken Sie dran: es ist niemals so perfekt und harmonisch wie im Werbefernsehen!

13 Kommentare zu “Und was noch so passiert …”

  1. Frische Brise sagt:

    Ich wünsche auch ein frohes, geruhsames Fest allen Bewohnern und Gästen der Grünen Villa! ★

  2. Me, Myself & I sagt:

    Liebe Frau Mutti,
    auch wenn die Weihnachtsgrüße nach Neuss wahrscheinlich eigentlich nicht an mich gehen, nehme ich die anderen gerne an und zum Anlass, auch Ihnen, den Kindelein und dem besten Vater derselben ein schönes Weihnachtsfest zu wünschen.
    Vielen Dank für das letzte Jahr, das wir Leser mit Ihnen und Ihrer Familie verbringen durften, mit allen Höhen und Tiefen. Und viel Glück und alles Güte Ihnen und Ihren Lieben für das kommende Jahr!

  3. Doro sagt:

    Ihnen auch von Herzen ein frohes Fest, leckeres Essen und Trinken (dürfte in Nierstein kein Problem sein:-)), schöne Gespräche und weiter viel Spass beim Sockensortieren!

  4. Evi sagt:

    ich bin froh, von Ihnen zu hören. Schöne Feiertage.
    LG Evi Balzar

  5. Sandra sagt:

    … bei uns helfen bei den Socken am besten “Sockensammler”, da hier überwiegend schwarz getragen wird.
    Ein fröhliches Weihnachtsfest mit bunten Päckchen, leckerem Essen und “Leben pur”,
    Sandra

  6. mickey sagt:

    liebe frau mutti, ich wünsche ihnen, ihrer familie und der allerbesten freundin ein besinnliches weihnachtsfest und einen guten start in ein erfolgreiches und gesundes neues jahr.
    alles liebe mickey

  7. Steffi sagt:

    Haben Sie’s nett, Frau Mutti, mit allen Ihren Lieben!
    Bis nächstes Jahr.
    Groetjes aus dem Nachbarland,
    Steffi

  8. Seifenfrau sagt:

    …schöne Weihnachtsfeiertage, liebe Frau Mutti.

  9. moni sagt:

    liebe Frau…Mutti,
    es hat mich so gefreut, gerade heute noch mal etwas von Ihnen lesen zu dürfen!♥

    Von ganzem Herzen wünsche ich Ihnen und all Ihren Lieben fröhliche, friedvolle und herzliche Weihnachtsfeiertage und vor allem…. Stress lass nach!!!

    Herzliche Grüße einer sehr treuen Leserin ♥
    moni

  10. aprikaner sagt:

    schön das noch ein Posting kam ich guck ja neugiereig jeden Tag rein ;-)

    Ich wünsche in der grünen Villa ein wundervolles Weihnachtsfest!

    Liebe Grüße
    anja

  11. Gabriela sagt:

    Hallo Frau Mutti, den letzten Satz hätte Sie gerne gaaaanz grooooß schreiben dürfen. Weil es nämlich genauso ist… niemals so perfekt… *heftigmitdemkopfnick*. Und gerade darum wünsche ich frohe Weihnachten…

  12. Graugrüngelb sagt:

    Ein frohes Weihnachtsfest Ihnen allen!

    Beim Sockenrätsel vermute ich, dass es das Paar mit Punkten UND Streifen ist, das den besten Vater irritierte.

  13. minibar sagt:

    Die karierten Socken haben ihn aus dem Konzept gebracht.
    Wie lieb, dass die Kinder Plätzchen backen, den Baum schmücken. Kochen tun sie aber doch noch nicht?
    Nun denn, dann fing das Normale ja doch wieder an ;-)
    Wir hatten wunderschöne Weihnachten in der Kirche, daheim sehr ruhig. Den Schwager besucht.
    Am Wochenende kommen wir mal runter in euren Ort.
    Noch ein paar schöne Weihnachtstag-Stunden