mal nur für

24. März 2006

für
Ute, damit sie das Experiment “Sea Monkeys doch nochmal mit ihren Kindern wagt. Zu sehen ist hier ein ausgewachsenes Exemplar, das letzte und einzige, das auf den wunderschönen Namen Annalen hört und das sich munter reproduziert, so dass bereits wieder fünf Babys im Aquarium rumsausen :-)

für alle Tierschützer, damit diese empört aufschreien können: “Was habt ihr mit dem armen Herrn von Sauerstein gemacht?!”
Nix, das Tier ist nicht kaputt. Das schläft immer so.

für das Miest und das weiß schon warum :-)
Töchterlein spielt in der strahlenden Frühlingssonne, ganz ohne Heizdecke und geniale pinkfarbene Socken.

und nochmal für das Miest:

soll ich die zur Fotosession mitbringen?

Für Jette hätte ich nur allzu gerne ein paar Angeberbilder der Ländereien rund um die grüne Villa eingestellt, aber die Wildnis ist derzeit noch unfotogener als im Sommer und so muss sie sich gedulden. Geputzte Fenster kann ihr auch nicht zeigen.

Immerhin sind die Handwerker jetzt weg und wenn nicht stattdessen die liebste Freundin auf meinem Sofa liegen und über Zahnärzte schimpfen würde, könnte ich nun endlich dekorieren. Stattdessen trinke ich ihr einen Kaffee vor und wünsche ein erholsames Wochenende.

Lied des Tage

24. März 2006

Wer will fleissige Handwerker seh´n, muss in die grüne Villa geh´n.

Heute noch Krach und Dreck, morgen noch ein bißchen räumen und dann …

wird Frau … äh … Mutti dekorierend durch die neuen, verbesserten, allerliebsten Kinderzimmer schweben, hier ein Dekoelement zurechtrücken, dort ein aufgeschlagenes Buch geschickt platzieren und mit Hilfe von verschiedensten Lichtquellen für ein warmes Ambiente sorgen, dass zum Spielen, Arbeiten und Wohlfühlen einlädt.

Renovierung geschafft.

Der Nachteil von Renovierungen ist, dass die “alten” Räume im Vergleich zu den neuen Prunkstücken immer derart schäbig aussehen, dass es mir umgehend in den Fingern juckt. Vielleicht ein paar Liter Farbe für die Schlafzimmerwand? Der Flur müsste auch mal gaaanz dringend … und das Kinderbad sowieso.
Aber zuerst der Garten, weil da soll ja eine Schattenterrasse entstehen und der Hang ist noch nicht fertig und gepflanzt werden muss auch. Und wenn dann die Halle leer ist, wird die auch mal richtig toll gemacht, weil dann kann im Winter ein Kicker rein. Und eine Tischtennisplattte. Undundund … renovieren macht so viel Freude.

Meine Verdrängungsmechanismen jedenfalls arbeiten perfekt.

The promise I made

23. März 2006

“Wenn du eine zwei in der nächsten Englischarbeit schreibst, mein lieber (fauler) Sohn”, so versprach Frau … äh … Mutti, “bekommst du meine alte WLAN-Karte angeschlossen!”

Willkommen im www, mein Großer.

(ogottogottogott, ich muss aufpassen, was ich hier schreibe)

aaalso:

22. März 2006

Frau … äh … Mutti hatte heute keine Zeit zum Bloggen weil:

sie den ganzen Tag auf der Terrasse saß.

Ein wahrlich anstrengender Tag liegt hinter mir. Er begann mit dem Auffrischen einer alten Bekanntschaft. Die Bekannte pflegt leider mehrere Allergien, unter anderem auch gegen Katzenhaare. Dies ist besonders zu dieser Jahreszeit sehr ungünstig, da unsere Kater munter durch die Gegend streuen. Haare, versteht sich. (wenn sie vom Sofa aufstehen, lassen sie ihr Fell liegen). Der Bekannten schwollen binnen von Minuten die Augen zu und unser Gespräch wurde von explosionsartigen Niesern unterbrochen.
Und so saßen wir schließlich mit den Kaffeetassen auf der Terrasse und streckten die Nasen in die noch kühle Frühlingsluft.
Im Laufe des Tages wurde es sehr viel wärmer und ich verließ das Terrassenplätzchen nur, um eigene Kinder und das Gastkind abzufüttern. Erschöpft von dieser Tätigkeit ließ ich mich zu einem gepflegten Mittagsschläfchen auf der Terrasse verführen. (windgeschützte 24°C !!)
Kaum erwacht, erschien schon der beste Vater meiner Kinder und es war allerhöchste Zeit für eine ausgiebige Kaffeepause.

Leider kühlte es dann doch merklich ab und ich musste die Terrasse verlassen. Nun sitze ich auf dem Sofa, bin erschöpft von diesem Tag und freue mich irrsinnig, dass solche stinkefaulen Tage witterungstechnisch wieder möglich sind.

Früher

21. März 2006

schrieb ich Lieblingsrezepte säuberlich in eine Kladde mit besonders ansprechendem Einband. Im Laufe der Jahre wetzte sich der Einband ab, manche Seite löste sich und wurde mit Tesa eingeklebt. Die Seiten zierten Eselsohren, Fettflecke oder Risse. Und kleine Ergänzungen am Rand, Variationen der Menge, verschiedene Würzarten.

Heute habe ich viele Lieblingsrezepte gebookmarkt. Nicht mal ordentlich im Schreibprogramm gesichert, sondern im Ordner “Rezepte” bei den bookmarks. Manche Rezepte finde ich nur, wenn ich in dieses blog surfe, von dort aus weiter hierhin klickere und mich dort durch das “menu du jour” wühle.

Die Kladde gefiel mir besser. Aber irgendwie habe ich verlernt, mit einem Stift zu schreiben.

übrigens

21. März 2006

Hatte ich schon erwähnt, dass ich in knapp zwei Wochen nach Berlin fahre?
Nein?
Komisch, ich rede doch von nichts anderem.

Soll ich die 400 Euro, die ich mir von der Lunge abgespart habe, in ein neues, besseres, cooleres Kameraobjektiv investieren, um ein bißchen Berlin mit heim zu nehmen?
Oder soll ich etwas von dem Geld mitnehmen und mir in Berlin heiße Fetzen, Fummel und Teilchen zu kaufen?

Diese wahrlich schwierigen Entscheidungen …

Sturzbäche

21. März 2006

überfluten unsere Straße, es dröhnt und rumpelt und ein unangenehmer Geruch schleicht durch jede Ritze ins Haus.

Der Kanal wird IMMER NOCH gereinigt. Ich frage mich, wer den so dreckig gemacht hat, dass die netten Männer in den lustigen Anzügen so lange zum Putzen brauchen?!

Tschüss!

20. März 2006

sagt der Große und verschwindet mit allem, was ein 10jähriger braucht, um noch echte Abenteuer mit dem Kumpel zu erleben:

- Taschenmesser
- vier Stücke Marmorkuchen (“von ihm selbstgebacken!”, prahlt Frau … äh … Mutti mit stolzgeschwellter Brust)
- eine Dose voller Salzstangen
- eine große Siggflasche Wasser
- ein Fernglas
- ein Multitool-Dingsbums
- ein Handy (von der Mutter aufgeschwatzt, falls was passiert, weil er ist doch noch so klein und ich erinnere mich genau, was ICH alles angestellt habe, als ICH zehn war)

Ein Lager wollen sie bauen. Und vielleicht ein bißchen, obwohl mütterlicherseits verboten, im Steinbruch klettern. (Schutzengel? Hallo?!)

Ich darf übrigens immer noch nicht abwassern. Und stricken KANN ICH NICHT, Frau Anabel! Ich dachte das sei nun bekannt :-)

schraub ich halt weiter Regale an. Das kann ich zwar auch nicht, aber schief ist individuell.

quengel

20. März 2006

Es ist Frühling und Frau … äh … Mutti hippelt und zappelt, weil sie Fenster putzen, Böden wischen, Treppe scheuern, Schränke wienern und Wäscheberge waschen will.

Und was passiert?

Kanalreinigungsarbeiten heute und morgen, wir bitten Sie freundlich, das Abwasser so weit wie möglich zu reduzieren.

Der Große (der heute und morgen Abiferien hat und sich zu Tode langweilt) und ich haben schnell eine Wand gestrichen, Pinsel und Rolle ausgewaschen und müssen nun UNTÄTIG herumsitzen und uns anöden.
(Oder wir schrauben die Regale an die Wand, rücken ein paar Möbel durch die Gegend und saugen Staub)

Och Mensch, da will man EINMAL putzen und literweise Wasser durch´s Haus schütten … nicht mal Unmengen Kaffee kann ich jetzt trinken, weil ich sonst zuviel Abwasser produziere.
Mir ist lang – wei – lig.

Gemauertes

19. März 2006

Auf besonderen Wunsch von Frau Hofgeschnatter :

Die Mauern im Zimmer des jüngsten Kindes, dem stolzen Ritter.
Frau … äh … Mutti lässt das Zimmer vom besten Vater ihrer Kinder in ein zartes Grau tauchen. Auf knapp zwei Drittel Höhe streicht sie dann ein dunkleres Grau drüber und auf dieses dunkle Grau kommen ganz dunkelgraue "Mauerlinien":

während die "Mauerlinien" trocknen und Frau … äh … Mutti versucht den Teppich von staubig-krümelig-eklig-dreckig-rot wieder in strahlend rot zu saugen, versuchen die hinreissenden Bestien ihr nicht in den Füßen herum zu wuseln:

Nachdem der Teppich sauber, die "Mauerlinien" getrocknet und die letzten Abendsonnenstrahlen das Zimmer verzaubern kann das Bett zurück an die Wand und der frischgeduschte Ritter kann im frischbezogenen Ritterbettwäschenbett von wilden Ritterturnieren träumen.

Es fehlen noch viele Kleinigkeiten im Ritterzimmer, die Bilder werden brav gezeigt.

Nachtrag: das Zimmer vorher (nur aus einem anderen Blickwinkel), als es noch ein Määäädchenzimmer war :-)