grmpf

24. Januar 2008

Zwei Zentimeter zu klein für das große Kissen, drei Zentimeter zu groß für das kleine Kissen.

Pia mal Daumen beim Zuschneiden ist nicht immer das Beste.

Aber hübsch isser geworden, der Kissenbezug.

(abnähen? ein Stück einsetzen? was ganz anderes daraus nähen? sinnlos rumjammern?)

Mamaaa.

23. Januar 2008

fragt das große Kind, “Weißt du, was “abgequetschte Fingerkuppe” auf Englisch heißt?”

Äh. Nein. Trotz intensivem Genuß von Grey´s Anatomy.

Wissen Sie´s?

(Frau Ringel? Schon da?)

**********

Nachtrag: öde, blöde Umschreibung die mit “to cut” zu tun haben, wollte er nicht, es muss abquetschen sein. “to squeeze”? “to quetch up”? Oh Hilfe.

Kleine Geschenke

23. Januar 2008

erhalten die Freundschaft.

Ich fühle mich allerdings derzeit nicht freundschaftlich zum besten Vater meiner Kinder hingezogen, da seine wahrhaft winzigen Geschenke in Form von Schnupfen-Viren mir den Hals zuschnüren und mich minütlich zu explosionsartigem Niesen zwingen.

Und dabei wollte ich doch morgen mit ihm schwimmen gehen. Das machen wir nämlich regelmäßig. (nahmen wir uns letztes Jahr im Herbst vor und waren bisher kein einziges Mal)

Auch ein anderes Vorhaben, nämlich das Backen allerphantastischster, kalorienbelasteter Kleinigkeiten für die Freundin scheint zum Scheitern verurteilt, da der gutsortierte örtliche Supermarkt weder Natron noch Zuckerrübensirup im Sortiment hat. Nicht mal Polenta. Dafür erstaunlicherweise vierzehn Sorten Bitterschokolade mit unterschiedlich hohen Kakao-Anteilen. Immerhin.

Zeit, man schenke mir Zeit!

22. Januar 2008

Eine heißersehnte Lieferung von Amazon zieht eine weitere Bestellung nach sich.
Ausserdem noch eine eher abwesende Frau … äh … Mutti. Abwesend vom Familienalltag, da die neuen Bücher auf dem Nähzimmersofa zelebriert werden müssen.

Ideen über Ideen.

Die Finger jucken und am Freitag muss die Freundin als Versuchskaninchen ran, dann wird aus dem neuen Backbuch serviert. (und diesmal backe ich, obwohl der beste Vater meiner Kinder das eigentlich viel besser kann)

Hätte der Tag jetzt sechs Stunden mehr, dann wäre das überhaupt nicht schlimm.

Kennen Sie:

21. Januar 2008

Kitzelküssen und Lachweh?

Nicht?

Tut mir echt leid für Sie :-)

ebenfalls

21. Januar 2008

legoberauscht, liebe Frau Antonmann.

Im Zimmer des jüngsten Kindes toben Schlachten.

Den Rest des Beitrags lesen »

Angeblich

21. Januar 2008

soll das Frühstück die wichtigste Mahlzeit des Tages sein.

Ich frühstücke nicht. Ich trinke Kaffee, viel Kaffee. Das dies nicht so arg gesund sein kann, muss mir niemand erzählen.

Heute morgen habe ich es mit einem Frühstück versucht, weil man will ja bis ins hohe Alter gesund bleiben und das Frühstück soll ja die wichtigste Mahlzeit des Tages sein.
Jetzt ist mir speiübel.
Der Magen erklärt mir sehr anschaulich, dass er es überhaupt nicht mag, mit klumpigem Zeugs belästigt zu werden. Er mag nur viel heiße, bittere Flüssigkeit gen Blase spülen und frühestens gegen 11 Uhr mit gröberer Arbeit belästigt werden.

Ich gebe nicht auf, denn das Frühstück ist angeblich die wichtigste Mahlzeit des Tages.
Morgen versuche ich es nochmal, vielleicht nicht mit der leichten, fluffigen Philadelphiatorte, sondern mit bodenständigem Müsli. (Torte ist jetzt sowieso aufgegessen)

Bleibt zu klären, wer diese Behauptung mit der wichtigsten Mahlzeit des Tages aufgestellt und warum ich plötzlich glaube, mich nach irgendwelchen Behauptungen richten zu müssen?

(mir ist schlecht)

Kuschelpuschelmuschel

20. Januar 2008

Frau Meinigkeiten und Frau Jette haben mich lieb, das ist wundervoll, das macht ein warm, fuzzy feeling im Bauch.

Aber trotzdem.

Ich kann mit solchen Stöckchen nix anfangen, kann nicht damit umgehen. Nehme sie zu ernst oder nicht ernst genug, je nachdem.
Ich bin in Versuchung, stündlich den Referer zu überprüfen, ob es da vielleicht noch irgendjemanden gibt, der mich lieb hat und finde das gleichzeitig wahnsinnig lächerlich, denn eigentlich wäre mir das oberpeinlich. Jemanden lieb haben und ihm das zu sagen ist für mich eine ganz große Sache, das kann ich nur bei sehr wenigen Menschen und die haben alle kein Blog. “Du bist schön!” kann ich zu einer ganzen Menge Menschen sagen, denn wirklich hässliche Menschen kenne ich nicht, nur grässliche Menschen, aber die haben kein Blog.

Aber es fehlt mir nicht schwer über Sympathie zu schreiben und über die Gründe, weswegen ich manche Blogs mehrmals täglich nach Neuigkeiten abklappere und das, obwohl sie immer noch nicht auf meiner Linkliste, der sträflich vernachlässigten, weil unwichtig, stehen.

Liebe Frau Miest, ganz oft beginne ich meine Blogtour am Morgen mit einem zweiten Kaffee und einem Blick in Dein Blog. Dich kenne ich von allen Bloggerinnen am Besten, ich höre die Stimmen Deiner Kinder, wenn Du von ihnen schreibst und Wattebällchen im Drogeriemarkt bringen mich zum Grinsen. Ich schreibe Dir im Kopf ganz oft sehr lange mails, die ich aber nie realisiere, weil ich manchmal fast schon Deine Antwort darauf kenne. Ich mag Dich sehr gerne, Du hast mir und meiner Familie einen sehr heißen Berlin-Tag versüßt und ich bin froh, dass Du so weit weg wohnst, denn somit habe ich einen guten Grund, mal wieder die große Stadt zu besuchen.

Liebe Frau Brüllen, auch zu Dir führt meine Blogtour mehrmals am Tag. Ich bewundere Dich für deine* Konsequenz in Punkto Sport. Wenn ich lese, dass Dein Nachtschlaf ungefähr zwei Stunden betrug, dann bin ich voll des Mitleids und sehr erstaunt, dass Du dennoch mit Kind im Anhänger durch die Gegend radelst. Ich hätte an Deiner Stelle schmollend auf dem Sofa gesessen und abwechselnd mich, die Welt und mein Kind gehasst. Ich finde, dass Du (und der Hübsche) das großartig mit eurem Kind wuppt und ich freue mich sehr auf den Tag, an dem ich lesen kann, dass sich die Familie vergrössert. Dass ich Deine Seifen liebe habe ich wohl schon mal erwähnt, sollte aber trotzdem hier stehen. Mit Dir würde ich gerne einen Kaffee trinken.

Diese beiden stellvertretend für viele andere. Manche Blogs lese ich, weil ich die Menschen dahinter persönlich kenne und mag. Andere lese ich, weil die Menschen dahinter sehr kreativ sind und ich mir meine Portion Inspiration abhole. Es gibt tatsächlich auch Blogs, die ich mit leicht aufgerollten Fußnägeln und einer Art Fremdschämen lese :-) Manche Blogs lese ich, weil es Gewohnheit ist dort zu lesen. Überrascht werde ich nicht, aber sie würden mir fehlen.
Und bevor ich hier komplett am Thema vorbeischreibe und zu faseln beginne – Schluss. (ausserdem will das jüngste Kind Skip-Bo spielen)

*soeben verbessert, ein Vertipper wollte ursprünglich “keine Konsequenz”. Ähem.

Wenn

19. Januar 2008

spontan alle Kinder auswärts schlafen, dann schmeisst sich das innig verliebte, nun mehr kinderlose, Paar in seine Ausgehklamotten, geht fein Essen, hinterher ins Kino und hat später hemmungslosen Sex auf dem Küchentresen.

Oder es zieht die allergemütlichsten Bademäntel an, öffnet eine Flasche von dem guten Roten, bestellt was beim Griechen und legt ´nen Film ein. Der letzte Punkt … kann.

dass meine Familie entweder a) sehr verfressen ist* oder b) meine Lasagne göttlich schmeckt**.

Trotz dreifachem Rezept bleibt nicht sehr viel mehr übrig als sonst und wenn dieser Rest nicht umgehend im Gefrierschrank landet, lohnt sich das auch nicht mehr.
(Dabei wollte ich für schlechte Zeiten vorkochen)

*da die Kindelein spindeldürr sind, sind sie entweder a) sehr wählerisch in Speisen, die sie zu sich nehmen*** oder b) haben einen hohen Bewegungsdrang, der zu sofortigem Verbrennen der aufgenommen Kalorien führt**** oder c) sie wachsen schneller als sie dick werden können *****.

** meine Lasagne ist großartig und kann zudem mit verstecktem Gemüse gepimpt werden.

*** sie sind wählerisch, aber die Zeiten von Nudeln ohne Soße und sonst nix sind vorbei. Dies als Lichtblick für leidende Kleinkindmütter, die so langsam durchdrehen. irgendwann essen sie alles, die Gören. Sie schlafen durch, werden trocken, machen ihre Hausaufgaben, duschen freiwillig und manchmal lüge ich auch, so wie alle Eltern.

**** hoher Bewegungsdrang an die Rechner, wenn diese zum Spielen freigegeben werden

***** ja.

Verwirrend heute hier. Muss am Sturm liegen.