cache me if you can

25. August 2008

Sonntag morgen, friedliches Legospiel im Zimmer des jüngsten Kindes.
“Ich MUSS heute was machen!”, jammert Frau … äh … Mutti und steht eine halbe Stunde später Brote schmierend in der Küche.

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genervt – geschmeichelt

23. August 2008

Mal wieder in einem Blog Formulierungen entdeckt, die von mir hätten stammen können.
Nur so einzelne Ausdrücke oder Satzfragmente, aber doch so typisch Frau … äh … Mutti, dass ich stutzig wurde. Es reicht nicht, um mit der Faust auf den Tisch zu hauen und da irgendwen zur Rede zustellen, doch es genügt um angenervt zu sein.

Bleibt die Frage, ob es nicht vielleicht sogar schmeichelhaft ist, von weniger originellen Bloggern kopiert zu werden? Oder ich zu kleinlich bin und es völlig normal ist, dass Formulierungen/Bezeichnungen übernommen werden, wenn sie gefallen.

Eventuell rege ich mich über die Fliege an der Wand auf. Ich finde halt, dass sie ganz schön auffällig ist, die Fliege.

Guten Morgen Welt!

23. August 2008

Gibt es etwas Schöneres, als den Tag damit zu beginnen, zwei Betten komplett abzuziehen, weil ein gestörter Kater strategisch geschickt darüber gepinkelt hat?
Gibt es etwas Lieblicheres, als diesen strengen Duft nach Katzenpisse, der durch ein Schlafzimmer wabert?

“Wenn ich ihn in flagranti erwische”, zischt der beste Vater meiner Kinder zwischen den Zähnen hervor, “wälze ich ihn in der verpissten Stelle und begrabe ihn im Katzenklo.”

(würde er nicht, wird er nicht)

Ach diese Matze-Katze. Muss noch ganz schön viel lernen.

Technorati Profile

Vorschläge

22. August 2008

“Jeder zehnte Gast muss ein Toi-Häuschen mitbringen.”, schlägt der beste Vater meiner Kinder vor und spielt damit auf die Toilettenschlange der letzten Gartenparty an.

(die übrigens an mir völlig vorüber gegangen ist, da ich keine Zeit hatte, mal eben auf´s Klo zu gehen. Ich hab alles rausgeschwitzt, vor Angst.)

Ich hingegen erwäge Gartenpartyplätze bei ebay anzubieten:
“Zwei Plätze und drei Fäßchen Bier, sofort kaufen.

Der vorläufige Termin ist der entgültige, was nichts anderes bedeutet als: buchen Sie jetzt, tragen Sie Ihren Urlaub ein und merken Sie sich diesen Termin. Der Donnerstag vor der Party ist der Vatertag und ein traditonell genutzter Weinbergsrundfahrten-Tag. Ich tät mich dann, für Längerangereiste, um einen Hänger zum Mitmachen kümmern.

(ja, ich weiß. Es sind noch acht Monate bis dahin.)

wieder da, wieder weg

22. August 2008

Sie schreibt wieder, die Mutti. (vielleicht ist es Ihnen ja aufgefallen, dass es hier ruhiger war. Hätte ja sein können.)
Es gab Schreibunlust, ein paar wehe Hände und eigentlich überhaupt keine Zeit, weil der liebe Besuch bekocht und bebacken werden musste. Ausserdem zog es den Besuch stets nach draußen, selbst das fieseste Regenwetter konnte ein Versacken auf dem Sofa nicht verführerisch machen und so war der Rechner zwar an, doch die Eingabemaske für das Blog blieb zu.
Mittlerweile ist sie wieder daheim, die Frau Jette, und sie wartet wahrscheinlich sehnsüchtig auf ihr großes Paket voller Lieblichkeiten, die sie im hiesigen Weltladen erstanden hat, bei einem exklusivem Bummel mit eigens für sie aufgeschlossenem Laden :-) (liebe Jette, das Paket ging heute morgen auf die Reise. Leider heute erst, aber gestern … sie wissen schon: die Knochen)
Nach drei wunderschönen, erholsamen und aufregenden Tagen hat mich der Alltag wieder gefangen. Das heißt nichts anderes, als dass ich Bad putzen sollte (statt zu schreiben und auf die Freundin zu warten, die gleich zum Kaffee kommt), die Fenster nicht mehr zu ignorieren sind (bzw. der Fliegendreck auf den Fenstern) und der ganze Haushaltskram eben, den ich besagte drei Tage einfach beiseite geschoben hatte. Nun denn. Hallo Alltag, setz dich, nimm dir einen Keks.

Wieder weg sind die Sorgen um das große Kind, diese Mobbingsache hat sich erledigt. Sicherlich dank Mithilfe der Lehrerin, wahrscheinlich aber auch dank der Unbefangenheit und Unbekümmertheit des großen Kindes, das in den “Abwarten-Modus” geschaltet hatte. Ich bin stolz und erleichtert.
Wieder da sind die Sorgen um das jüngste Kind, das mittags nach der Schule fix und fertig ist, sich durch die Hausaufgaben quält. Doch ein Gespräch mit der Klassenlehrerin brachte ein wenig Ruhe, er schafft den Vormittag ganz gut. Wir warten ab. Wie immer eben.

(an dieser Stelle unterbrechen wir für eine kurze Kaffeepause)

Die Freundin ist wieder weg. Hiergelassen hat sie ganz viel Motivation, das Zucchini-Walnuß-Brot der hochgeschätztten Frau Barcomi zu backen. Das tue ich dann mal.

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now to something completly different: ein vorläufiger Termin für die nächste Gartenparty wäre Samstag, der 23. Mai 2009. Vorläufig, weil ich noch nicht mit dem besten Vater meiner Kinder darüber geredet habe, sondern erst mal einen Samstag im Mai herausgegriffen habe. Der einzig-wahre Termin oder die Bestätigung dieses .. folgt. Noch nicht abschließend geklärt für mich ist die Frage, wie ich das mit den Gästen regele. Die Anzahl der Gäste dieses Jahr ist nahezu am Limit gewesen. Ich denke, dass es nicht mehr als hundert werden sollten. Dieses Jahr waren es über 80. (ACHTZIG!) Vorschläge werden gerne angenommen. Soll ich einen Bewerbungsbogen entwerfen? Eintritt verlangen? Eine A-Liste erstellen (nur A-Blogger!)? Den Nachbargarten aufkaufen? So viele Fragen … ich gehe backen.

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Noch eins: die Freundin erzählte grade etwas wirklich Schlimmes: Der alte Vater Rhein wird zum Ende des Jahres schließen. Bevor nun ein Aufschluchzen die Blogwelt erschüttert: die Köchin hat ein Weinkochbuch herausgegeben, in dem auch das allerfeinste Süppchen der Welt zu finden ist. Auf der Homepage unter “Menü” ist es zu bestellen. Es kostet 12,- Euro (das Buch, nicht das Süppchen) (nein, ich bekomme keine Provision)
Wer demnächste nochmal dort Essen gehen möchte, soll sich einfach kurz bei mir melden: ich komme mit :-)

neues Fitnessprogramm:

20. August 2008

Vierzehn Kilometer Schnecken-Seeing mit Frau Jette.

Ich kenne nun jede Schnecke zwischen Nierstein und Oppenheim. Und das sind viele. Wirklich. (rote Nacktschnecken, Weinbergschnecken, Schnirkelschnecken und ab und zu mal ein Käfer)

sissonenette,

19. August 2008

die Frau Jette.

Viel Wein, viel fein.

Ausgang für die Katerlinge

17. August 2008

Zwei pubertäre Kater, die es von klein auf gewohnt waren, im Freien herumzuschnuffeln, langweilen sich eingesperrt im Haus ziemlich schnell.
Zwei gelangweilte Katerlinge machen eine Menge Sachen die sie eigentlich nicht sollen. Zum Beispielen prügeln sie sich gegenseitig oder den armen Diego, der gar nicht weiß wie ihm geschieht, immerhin ist er ein freundlicher, älterer Herr. Manchmal pinkeln gelangweilte Katerlinge auch in Ecken, in denen sie das eigentlich nicht tun sollen. Oder sie schreien ständig, dass sie hungrig sind, obwohl sie eigentlich nur nicht wissen, was sie sonst tun sollen. Sehr menschlich, eigentlich.

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Faulenzereien,

17. August 2008

statt das Haus besuchsfein zu machen. Verzeihung, liebe Frau Jette, aber die Sonne ist so schön.

Ihnen da draußen einen ebenso feinen Sonntag, wie wir ihn erleben. Das Feuer ist heruntergebrannt, die Kartoffelpizza schmurgelt in der Glut, die Katerlinge haben sich ausgetobt und die Kindelein liegen in den Hängematten. Morgen isses leider schon wieder rum.

abends, im Sonnenuntergang,

16. August 2008

draußen zu sitzen, wird einem ein bißchen durch diese Touristen verleidet. Die lassen sich nämlich auf von Traktoren gezogenen Hängern durch die Weinberge ziehen und machen dabei Weinprobe.
Weinprobe bedeutet in diesem Fall: “Mal schaun, obsch dieschmal beim Geschaukel dasch Glasch treffe. Proscht.”

Auf die Weinberge haben wir einen malerischen Blick, da hinten im Garten. Doch Hänger hinter Hänger schaukelt durch die Gegend, voll mit gröhlenden Menschen, die gar lustige Liedchen singen. Immer diese Touristen.

(Weinbergsrundfahrten sind eigentlich wundervoll. Man sitzt auf einer schrecklich harten Bank auf einem “Kernsche”, so der Fachbegriff für den Anhänger. Man sitzt sich gegenüber, getrennt von einem schmalen Tisch, in den vor jedem Platz ein Loch gesägt ist. In dieses Loch passt genau ein Weinprobiergläschen. Das Kernsche ist überdacht, oft mit buntem Plastikweinlaubgeschmückt, manchmal auch mit einer Lichterkette. Wenn man Glück hat, ist der Traktorfahrer der Onkel des besten Vaters meiner Kinder. Der fährt nämlich manchmal sehr abenteuerliche Schleifen und Schlenker und ziemlich nahe am Abgrund entlang. Ausserdem weiß er eine Menge über Weinlagen und -sorten zu erzählen und die dicke, rote Nase in seinem Gesicht zeugt von großer Fachkenntnis. Ich habe mittlerweile einige Weinbergsrundfahrten miterleben dürfen, bei jeder Witterung und mit verschiedenstem Publikum. Kinder finden es meist großartig, von einem Traktor durch die Gegend geschaukelt zu werden, ausserdem gibt es immer “Weck unn Worscht”, also Brötchen und Fleischwurst. Und das Fleischwurststück ist oft größer als das Brötchen. Manche Erwachsene denken zuerst: “Naja, das ist halt so ein Brauch bei den Einheimischen, spielen wir eben mit.” Die sind dann am Ende sturzbetrunken und begeistert. Die Einheimischen fahren immer wieder mit, weil es einfach toll ist, mit einem guten Tropfen durch die Gegend zu fahren und einen großartigen Blick über eine wirklich beeindruckende Gegend zu haben. Ich spiele mit dem Gedanken, nächstes Jahr, am Tag nach der Gartenparty, für die “Längerbleiber”, eine kleine Fahrt zu organisieren. Oder am Tag vorher.)

((somit habe ich eben quasi offiziell die nächste Gartenparty angekündigt. Wenn auch noch ohne Datum, Mitte Mai halt, dann, wenn es hier nicht regnet)